Flagge der Europäischen Union

Bericht zur Umsetzung der beiden EU-Antidiskriminierungs-Richtlinien vorgelegt

Es fällt auf, dass sehr unterschiedliche Wege gewählt wurden.

Das Europäische Netzwerk der unabhängigen Expertinnen und Experten im Bereich der Antidiskriminierung informiert die Europäische Kommission zusätzlichen zu den Regierungen der Mitgliedstaaten über die Umsetzung der beiden EU-Antidiskriminierungs-Richtlinien.

Beruhend auf den bisher vorliegenden Länderberichten hat es eine Analyse und einen Vergleich der Herangehensweisen der 25 Mitgliedstaaten erarbeitet. Es fällt auf, dass sehr unterschiedliche Wege gewählt wurden. Deshalb verbietet sich auch ein pauschales Urteil, welche Gesetze besser oder schlechter sind.

Gegliedert nach den Vorgaben der Richtlinien werden die einzelstaatlichen Lösungen präsentiert. Der Bericht wählt dabei einen beschreibenden Ansatz und verzichtet weitgehend auf Wertungen. Er stellt freilich fest, dass in allen Staaten noch genügend zu tun ist.

Der gesamte Bericht ist als PDF-Datei im Internet abrufbar.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • @martin: Das ist mir schon klar, aber auch da habe ich das Gefühl, sie können damit eher wenig anfangen. Im Gegensatz zu den Diskriminierungen aus anderen Gründen. Die AutorInnen sind merkwürdig sprachlos, wenn sie über das Thema „Behinderung“ schreiben.

  • @Wolfgang: Die Verfasserinnen und Verfasser haben sich bei der Berichtserstellung auf die EU-Richtlinien bezogen. Und – das sei in Erinnerung gerufen – dies betrifft behinderte Menschen nur zum Teil, weil nur in der Beschäftigungsrichtlinie die Umsetzung für behinderte Menschen gefordert ist.

    Daher hat z. B. die deutsche Behindertenbewegung so große Probleme in ein Antidiskriminierungsgesetz hineinzukommen. Es ist halt einfach keine Verpflichtung. Der Bericht handelt naturgemäß um die Umsetzung der Verpflichtungen.

  • @wolfgang mizelli – gebe ihnen vollkommen recht, hier stellt sich allerdings die frage, ob hier bereits die diskrimmierung beginnt. schauen sie diverse projekte für menschen mit behinderung, bei uns in oesterreich an – auch hier werden sie feststellen „gesunde“ – leiten diese projekte, obwohl es viele MmB gibt die dies „besser“ machen könnten …

  • Es fällt aber auch auf, dass die VerfasserInnen des Berichtes mit dem Diskriminierungsgrund Behinderung nicht sehr viel anfangen können. Liegt es daran, dass die ExpertInnen zumindest soweit mir bekannt allesamt nicht behindert sind?