Berlin ist Vorbild in Sachen öffentliche Toiletten

In Berlin am Humboldthain eröffnete am 9. April 2019 die erste vollständig barrierefreie Toilette - genannt "Berliner Toilette".

Berliner Toiletten von Wall
Wall

Wie in einer Pressemitteilung zu lesen ist, eröffnete in Berlin die erste vollautomatische barrierefreie Toilettenanlage. Die sogenannte „Berliner Toilette“ ist eigens für die Hauptstadt entworfen worden und erfüllt die neue DIN Verordnung für Barrierefreiheit.

Insgesamt sind bereits sieben „Berliner Toiletten“ in Betrieb. Bis Ende 2020 soll das neue Modell an 190 Standorten aufgebaut werden, heißt es auf berlin.de. Insgesamt soll die Zahl der öffentlichen Toiletten von bisher 257 auf 281 steigen. Bis 2022 sollen es 366 sein.

Die Toilette der Zukunft

Die neuen Toilettenmodelle von Wall GmbH sind selbstreinigend und verfügen über eine zurückfahrbare Trennwand, sodass zwei Einzelkabinen für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer vergrößert werden können, heißt es auf der Homepage der Firma.

Ein SOS-Knopf verbindet einen nicht nur mit der Zentrale von Wall GmbH, sondern bittet auch per Lautsprecher Passantinnen und Passanten um Hilfe. Außerdem sind die Toiletten mit der Raumüberwachung modernster Sensorentechnik und wassersparender Bodenreinigung ausgestattet.

Mittels der App „Berliner Toilette“ kann man die nächste Toilette finden, den Zustand einer Toilette melden und die Nutzungsgebühr bargeldlos bezahlen. Auch die kostenlose Benutzung mit dem Euroschlüssel ist möglich.

Ein Test des Berliner Kuriers gibt interessante Einblicke in die neue Toilette. Ingmar Streese, Staatsekretär für Verkehr in der Berliner Stadtverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, sagt über das neue Toilettenmodell, „mit der neuen Berliner Toilette wird unsere Stadt Vorreiter bei der Barrierefreiheit öffentlicher Toiletten“.

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Ein Kommentar

  • Na hoffentlich setzt sich dieser Wahnsinn mit den Berliner Toiletten nicht überall durch!
    Es gibt Menschen, die müssen „ihr Geschäft“ mangels entsprechend ausgestatteter Toiletten – sprich fehlende Wickeltische in rolligerechter Höhe, die auch das Gewicht Erwachsener aushalten – am Boden machen. Ist natürlich ganz super, wenn dann der Boden auch noch vom automatischen Reinigen nass ist und mann/frau kein Plätzchen findet, wo mann/frau sich hinsetzen kann. Bei dieser Entwicklung waren sicher auch wiederum nur nichtbehinderte Menschen am Werk.