Berlin – Stadt der 1000 Fragen

Berlin wird vom 18. bis 24. September zur "Stadt der 1000 Fragen".

Plakataktion - 1000fragen.de
Aktion Mensch

Die Fragen aus dem Internet- und Plakatprojekt der Aktion Mensch zur Bioethik sollen für eine Woche im Stadtbild präsent sein. Die bisher gesammelten Fragen werden im Berliner Zeughaus den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland überreicht.

Teil der Veranstaltungswoche ist am 23. September die Rambazamba-Premiere „Mongopolis – Fisch oder Ente“ in der Akademie der Künste. Bei diesem „utopischen Thriller“ (Buch und Regie: Gisela Höhne) geht es um nicht weniger als um die Fragen nach der Auswahl guter, schlechter Gene, um Züchtung der „guten“ und Ablehnung oder Vernichtung der „schlechten“ Gene.

Im Oktober 2002 startete die Aktion Mensch ihr Projekt zur Beteiligung der Öffentlichkeit an den bioethischen Debatten. Seither wurden auf der Website über 8.500 Fragen und 35.000 Kommentare zusammengetragen; mehr als 500.000 Interessierte besuchten die Website.

Die Resonanz zeigt das Bedürfnis in der Bevölkerung, über ethische Fragen zu debattieren. Schließlich geht es um nichts Geringeres als um das Verständnis von Leben und Tod: vorgeburtliche Diagnostik, Sterbehilfe, Klonen, Gentechnik, Chancen und Risiken der modernen Medizin. Den Meinungen, Ängsten und Hoffnungen der Bürgerinnen und Bürger hat die Aktion Mensch ein Forum für offenen Austausch geschaffen.

Sechs Tage lang sollen nun die auf www.1000fragen.de gesammelten Fragen Teil des Stadtbildes werden. Sowohl in alltäglichen wie auch an außergewöhnlichen Orten und in repräsentativen Räumen werden sie den Menschen begegnen. Markante Orte wie das Brandenburger Tor, der Fernsehturm oder das Sony-Center werden zu unübersehbaren Projektionsflächen für Fragen.

Eine „Nacht der 1000 Fragen“ soll am 24. September im Zeughaus Unter den Linden Höhe- und Schlusspunkt der Veranstaltungswoche sein. In einer Inszenierung aus Schauspiel, Musik, Tanz und Gesang werden die Fragen in ihrer Gesamtheit zitiert und künstlerisch interpretiert.

Bestandteil dieser Veranstaltung ist die Übergabe des „Buchs der 1000 Fragen“ an Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages, René Röspel, Vorsitzender der Enquête-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages und Vertreter der Wirtschaft. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die nächste Projektphase 2004, in der es darum gehen wird, Antworten zu finden.

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0 Kommentare

  • Super! es wird auch schon Zeit, dass sich jemand gegen den unbedachten GenEuphorie-Schwachsinn stellt. Sonst müssen wir bald genmanipuliertes Zeug essen, und wissen es nicht einmal …