Bessere Gesundheit für Menschen mit Behinderung

Besorgniserregende Daten und Fakten der WHO (World Health Organization) - Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt, das ist jeder Siebte, haben eine Behinderung.

WHO-Grafik: Bessere Gesundheit für Menschen mit Behinderung
WHO

Die WHO zeigt mit ihrer Grafik (hier in großer Auflösung), dass weltweit Menschen mit Behinderungen bei der gesundheitlichen Versorgung benachteiligt werden, obwohl sie die gleichen Bedürfnisse haben wie alle anderen.

Zum Beispiel ist es für Menschen mit Behinderungen zweimal wahrscheinlicher nicht ausreichend medizinische Versorgung zu bekommen. Dreimal wahrscheinlicher ist es, dass die medizinische Versorgung überhaupt verweigert wird und viermal wahrscheinlicher ist es, schlecht behandelt zu werden.

Die Eigenkosten können eine Familie in die Armut drängen.

Hälfte kann sich medizinische Versorgung nicht leisten

Die Hälfte aller Menschen mit Behinderungen kann sich medizinische Versorgung nicht leisten und 50 % haben ein höheres Risiko enorme Kosten zu tragen. Rehabilitation und Hilfsmittel können Unabhängigkeit ermöglichen.

70 Millionen Menschen benötigen einen Rollstuhl jedoch verfügen nur 5 – 15 % auch über einen.

360 Millionen Menschen weltweit haben eine mittlere bis schwere Hörbehinderung, aber der Hörmittelbedarf ist bei weitem nicht gedeckt: weltweit verfügen 10 % der Menschen mit Hörbehinderung über Hörmittel und nur 3 % in Entwicklungsländern.

Es ist nicht unmöglich, medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen und die Ungleichheit zu verringern!

So etwa durch Abbau von Barrieren zu Informationen und Geräten und in Gebäuden. Außerdem muss die Gesundheitsversorgung leistbar gemacht werden. Es sollen Schulungen über Gleichstellungsrechte für das Personal im Gesundheitswesen stattfinden und es muss in Leistungen wie Rehabilitation mehr investiert werden.

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0 Kommentare

  • Inklusion ist ein wertvoller Schatz in der Welt der endlich geboren werden muss. Es ist wichtig zu beachten dass Menschen mit Beeinträchtigung nicht in eine Kategorie eingeordnet werden, da alle Menschen in ihrem Charackter und ihren Fähigkeiten individuell ausgeprägt sind. Ich selbst engagiere mich in einem Projekt namens ,,Inklusive Blidung“, bei dem wir sechs Leute mit unterschiedlicher Beeinträchtigung sind die den Stein in der Gesellschaft zum Rollen bringen wollen. Ich bewundere sehr ihr soziales Engagement für die Welt.

  • Eine Studie und Statistik über Sterblichkeit und Todesursachen behinderter Menschen (v.a. betr. Kinder und in jungen Jahren) würde das Ausmaß der Systemverkommenheit nicht mehr verheimlichen lassen. Ich weiß, eine bloße Betrachtung der Mortilität würde nur die Spitze der Eiseskälte aufzeigen, unter der behinderte Menschen zu leiden haben aber es wäre vielleicht Alarmzeichen genug, endlich aus dem Verantwortungs-Tiefschlaf gerissen zu werden. Alle anderen permanenten Warnsignale werden ja durch Schönreden der Blender übertönt.