BIENE Wettbewerb

BIENE-Award: AOL, Stern, Google und Microsoft in der Jury vertreten

Die Jury des heurigen BIENE-Award ist hochkarätig besetzt. Neben Branchengrößen wie AOL und stern sind heuer erstmals auch Microsoft und Google vertreten.

Bevor am 9. Dezember 2005 in Potsdam die besten barrierefreien Webseiten im deutschsprachigen Raum einen BIENE-Award erhalten, werden die mehr als 320 Wettbewerbsbeiträge ein dreistufiges Verfahren zu durchlaufen haben.

Die erste Stufe bildet ein Ausschlusstest, in dem Basisanforderungen der Barrierefreiheit geprüft werden. Wettbewerbsbeiträge, die aus diesem Verfahren mit guten Werten hervorgehen, werden anschließend im Feintest detailliert weiter untersucht. Ein Praxistest mit Betroffenen bildet die dritte Stufe des Verfahrens.

Anschließend werden die Sieger von der Jury gekürt und am Abend des 9. Dezember mit dem begehrten BIENE-Award ausgezeichnet.

Die Mitglieder der Jury sind:

  • Hannelore Bauersfeld, Berliner Behinderten Zeitung
  • Norman Heydenreich, Microsoft Deutschland
  • Arno Karrasch, German Chapter der Usability Professionals‘ Association (UPA)
  • Stefan Keuchel, Google Deutschland
  • Arne Klempert, 2. Vorsitzender Wikimedia Deutschland
  • Niki Kopp, Netzeitung.de
  • Dr. Barbara Malina, Deutsche UNESCO-Kommission
  • Uwe Proll, Chefredakteur Behördenspiegel
  • Ralf Sander, stern.de
  • Dr. Silke Springensguth, AOL Deutschland
  • Vicky Tiegelkamp, PLAYFRAME Digital Media Studio
  • Inka Wienen, lizard Medienproduktion

„Es freut uns, dass es uns gelungen ist Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen des Internets in die Jury zu bekommen“, erläutert Christian Schmitz, stellvertretender Pressesprecher der „Aktion Mensch“, gegenüber kobinet-nachrichten.

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0 Kommentare

  • Ich finde es sehr bezeichnend, dass hier „bejubelt“ wird, wenn ausgerechnet die Betreiber einiger der weltweit größten nicht-barrierefreien Webangebote in der Jury sitzen. AOL, Microsoft, Google oder Stern sollten lieber dafür Sorge tragen, erst mal ihre eigenen Seiten barrierefrei zu gestalten. Mag ja für’s Image gut sein, aber ich finde, diese Leute sollten nicht in der Jury sitzen – zumindest so lange sie selbst die WAI Standards nicht mal annähernd umsetzen!