BIENE-Award: Barrierefreiheit am Vormarsch

Auch heuer gab es beim BIENE-Award einen Teilnahmerekord. 323 Bewerbungen zeigen vom enormen Interesse am dritten Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung im deutschsprachigen Raum.

BIENE Wettbewerb
Stiftung Digitale Chancen

„Das enorme Interesse zeigt uns, dass sich das Thema Barrierefreiheit bei den Entscheidern in Unternehmen, Organisationen, Behörden und Agenturen durchgesetzt hat“, freut sich Iris Cornelssen, Projektleiterin BIENE-Award bei der Aktion Mensch, über 323 Bewerbungen aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Italien.

Seit 2003 prämieren die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen jährlich die besten barrierefreien Angebote im deutschsprachigen Internet mit dem BIENE-Award. BIENE steht dabei für „Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten“.

Gab es im Jahr 2003 rund 170 Bewerbungen, waren es im Jahr 2004 schon 230. Heuer konnten bis zum Anmeldeschluss am 1. August 2005 mit 323 Bewerbungen nochmals fast 50 % mehr als im Vorjahr gezählt werden. Der BIENE-Award ist somit zu einem echten Leistungsvergleich der deutschsprachigen barrierefreien Webangebote geworden.

„Rund ein Drittel der Einreichungen bewirbt sich um eine BIENE in der Kategorie E-Business. Das ist ein eindeutiges Zeichen der Anerkennung und des Vertrauens, gerade von Seiten der großen Unternehmen“, zeigt sich Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, über die hohe Beteiligung von Unternehmen erfreut.

Internationale Beteiligung

„Wir freuen uns, in diesem Jahr erstmals auch eine Bewerbung aus Italien bekommen zu haben“, hebt Croll gegenüber kobinet-nachrichten den internationalen Aspekt des Wettbewerbs hervor und führt weiters aus: „Auffallend ist zudem die Einreichung namhafter Webangebote aus Österreich. Hier bin ich sehr gespannt, wie weit diese Webangebote im Wettbewerb kommen werden.“

Die Bewerbungen zum BIENE-Award kamen aus vier Staaten und setzen sich folgendermaßen zusammen: Deutschland (fast 91 Prozent), Österreich (6 Prozent), der Schweiz (3 Prozent) sowie erstmalig eine Einreichung aus Italien.

Die Sieger

In den kommenden vier Monaten prüft und bewertet ein Team am Institut für Informationsmanagement Bremen die Beiträge anhand des Kriterienkataloges, den Fachleute mit und ohne Behinderung gemeinsam entwickelt haben. In einem zweiten Schritt bewertet eine prominente Jury die Beiträge nach allgemeinen Kriterien.

Die Sieger in den Kategorien E-Business, E-Government, Kultur und Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Medien werden im Rahmen einer Festveranstaltung am 9. Dezember 2005 in Potsdam bei Berlin ausgezeichnet.

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