BIENE-Wettbewerb: Schneller auf neue Entwicklungen reagieren

Die Aktion Mensch will den Wettbewerb um die BIENE ("Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten") im kommenden Jahr fortsetzen und schneller auf neue Entwicklungen reagieren.

BIENE Wettbewerb
Stiftung Digitale Chancen

Das betont Martin Georgi, Vorstand der Förderorganisation, im kobinet-Interview. Die Fragen stellte Franz Schmahl.

kobinet: Der BIENE wurde im Sommer eine Flugpause verordnet, damit die Aktion Mensch über das Konzept dieses Wettbewerbs nachdenken kann. Können sich die Interessierten auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr einstellen?

Georgi: Wir haben mit der BIENE seit 2003 viel erreicht. 2011 haben wir uns eine Pause gegönnt, um grundsätzliche Fragen wie die Vereinfachung des Prüfverfahrens und eine mögliche Erweiterung der Kategorien zu überdenken. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Neukonzeption eines Wettbewerbs zur Barrierefreiheit für 2012. Daher kann ich Ihre Frage positiv beantworten: es soll eine Fortsetzung geben.

kobinet: Wenn ja – was wird neu sein am BIENE-Wettbewerb 2012?

Georgi: Hier bleibt es spannend. Was ich Ihnen jetzt schon verraten kann: Wir überlegen, die Kategorien zu erweitern und unseren Blick auch auf neue Themenfelder zu richten. Zusätzliches Vernetzungs- und Kommunikationspotential mit Nutzwert für Menschen mit Behinderung steht dabei im Zentrum unserer Überlegungen. Soziale Netzwerke oder Applications (Apps) für mobile Endgeräte sind hier nur einige Stichworte.

kobinet: Der Wettbewerb um die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet hat Maßstäbe in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesetzt. Wie kann die BIENE mit der kreativen und dynamischen Entwicklung der Informationstechnologie in Zukunft Schritt halten?

Georgi: Wir befassen uns derzeit ausführlich mit diesem Thema. Um mithalten zu können, brauchen wir unter anderem erfolgreiche Kooperationen und weiterhin die richtigen Partner und Experten. Das Prüfsystem kann verschlankt werden, so dass wir schneller auf neue Entwicklungen reagieren können. Aber mehr dazu im nächsten Jahr!

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