BIZEPS besichtigte die neuen Flexity-Straßenbahnen für Wien

Bereits wenige Tage vor der öffentlichen Pressekonferenz konnte BIZEPS am 29. Jänner 2015 im Werk von Bombardier Einblick in die neuen Flexity Straßenbahnen für Wien bekommen.

Besichtigung Flexity-Straßenbahnen für Wien
Bombardier/BIZEPS

Vielmals war in den Medien zu lesen, die neuen Straßenbahnen für Wien werden nicht barrierefrei sein (siehe auch).

Da im Vorfeld die Betroffenen leider nicht eingebunden waren, war unklar, wie die neuen Straßenbahnen gestaltet sein werden. Siehe unseren Artikel „Wiener Niederflurstraßenbahn muss barrierefrei werden„.

Besprechung mit BIZEPS

Wenige Tage vor der Pressekonferenz von Bombardier und den Wiener Linien am 2. Februar 2015 wurde BIZEPS eingeladen, sich die Straßenbahn anzusehen und ausführlich Details zu besprechen. Die Besprechung dauerte über 3 Stunden, da es sehr viel zu sehen und besprechen gab.

So wurde uns unter anderem demonstriert, dass die Einstiegshöhe in die Straßenbahn 215 mm beträgt und damit nicht höher sein wird als beim bisherigen Modell des Siemens ULF im Winterbetrieb. Dies war im Vorfeld auch ein viel diskutierter Streitpunkt in den Medien.

Bereits bekannt sind die 2 Rollstuhlplätze, die im Vergleich zu den bisherigen Niederflurstraßenbahnen sehr geräumig gestaltet wurden. Im Gegensatz zum ULF gibt es hier ausreichend Platz. Auch für seh- und hörbehinderte Fahrgäste wird es Verbesserungen geben.

Innengestaltung noch nicht fix

Da die genaue Innengestaltung von den Wiener Linien noch festgelegt werden muss, sind nicht alle Details bezüglich der Sitze fixiert. BIZEPS wird hierbei einbezogen werden.

Seitens der Wiener Linien wurde versprochen, in Zukunft wieder, wie bereits früher, schon in der Planung an uns heran zu treten.

Da wir eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben mussten, können wir leider keine technischen Details bekannt geben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die neue Straßenbahn deutliche Verbesserungen für alle Fahrgäste bringen wird.

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0 Kommentare

  • @Manfred: Wenn man sich die weiterführenden Links und Bilder im Artikel ansieht, kann man sehen, dass die Rollstuhlplätze in Fahrtrichtung sein werden. Ja, auch Klapprampen wird es wieder geben und die Plätze befinden sich natürlich in der Nähe der Türen, siehe auch die Bilder.

    Eine genaue Ausgestaltung ist in einer so früher Phase (es wurde gerade erst die Ausschreibung gewonnen, das Fahrzeug kommt erst in 2-3 Jahren auf Schiene) noch nicht fertig und öffentlich. Wie du auch aus deiner jahrelangen Erfahrung wissen solltest. Das Fahrzeug geht erst 2018 in den regulären Betrieb.

    Alle weiteren Punkte deiner Fragen sind daher noch nicht zu beantworten. Wenn diese Fragen geklärt sind und auch öffentlich gemacht werden dürfen, wird es einen neuen Artikel dazu geben.

  • Leider fehlen hier die Informationen über einen ganz wichtigen Aspekt, den des Einstieges und der Situierung der beiden Rollstuhlplätze: gibt es eine Klapprampe die wie beim ULF vom Fahrer händisch bedient werden muß oder eine elektrische Rampe? Wie hoch ist die Einstiegshöhe des Flexity? Wie steil ist die Rampe? Wie breit und wie lang ist sie? Wo genau werden sich die beiden Rollstuhlplätze befinden und wie weit muß ich von der Türe bis zu Rollstuhlplatz fahren? Werden die Rollstühle quer zur Fahrtrichtung oder in der Fahrtrichtung stehen? Wird der Platz nur für Rollstuhlfahrer gekennzeichnet sein oder muss er mit Kinderwägen geteilt werden? Auf welche Art kann ich den Fahrer von meinem Wunsch, aussteigen zu wollen, verständigen?
    Und noch eine Frage: sind im Wageninneren Steigungen zu überwinden?

    Mir ist jedenfalls nach diesem Artikel auch jetzt noch immer nicht klar wie die neuen Straßenbahnen gestaltet sein werden….
    Bin ich der Einzige, dem es so geht?

  • Auf einem Beispielfoto irgendwo, waren die „Pickerlsessel“ Klappsitze quer zur Fahrtrichtung. Für mich die denkbar schlechteste Sitzlösung. Das erleb ich seit einiger Zeit leider im 43er. Ich geh mit Krücken, muss mich quer durch die volle Bim mühen und hab keine Hand frei, um den Sitz herunterzuklappen. Jede bissl zügige Anfahrt ist ein kraftaufwändiger Balanceakt, nicht vom Sitz zu kippen.

    Meine „Lieblings-Pickerlsessel“ sind stabile Sitze in Fahrtrichtung, frei zugänglich, möglichst nah der Tür. ;-)

  • @Lauscher:

    1.) Zur technischen Umsetzung darf ich leider nichts sagen

    2.) Es gibt natürlich schon Konzepte, aber es ist halt noch nicht alles fix. Trotzdem kann man abschätzen ob es eine Verbesserung werden wird oder nicht.

    3.) Darüber kann man geteilter Meinung sein.

  • Bin über einige Aussagen im Text irritiert.

    Wie kann man behaupten das der Flexity besser sein soll als der ULF, wenn

    1.) Es noch keinen Flexity gibt wo man die Umsetzung der 215mm Einstiegshöhe sehen kann, den über die technische Umsätzung wurde seitens Bombardier noch nichts veröffentlicht! Was ich weiß war bis jetzt der niedrigste Einstieg für ein Bombardierfahrzeug bei 290mm!

    2.) Der Innenraum noch gar nicht fixiert ist!

    3.) Der neue ULF hier Verbesserungen gegenüber der älteren Generationen gehabt hätte. Leider ist hier die Öffentlichkeitsarbeit der Fa. Siemens sehr bescheiden.

    Es wurde nicht das beste Fahrzeug gekauft, sondern das billigste!

  • Ich kann ihnen versichern, wir haben keinen Beitrag gelöscht, allerdings werden Beiträge mit einer gewissen Anzahl Links automatisch verworfen.

    Wenn sie wollen können sie mir ein E-Mail schreiben mit ihrem damals verfassten Kommentar (wenn sie sich noch erinnern wie er aussah) und ich seh es mir im Detail warum er nicht veröffentlicht wurde.

    Haben sie nach dem Absenden die Rückmeldung „Eintrag erfolgreich“ umrahmt von einer grünen Linie erhalten? Wenn nicht, wurde es bereits automatisch verworfen und nicht durch uns manuell.

    Abgesehen von Beschmipfungen können sie natürlich ihre Meinung gerne hier veröffentlichen.

    Zum Thema:
    Im Winter hat der ULF eine Einstiegshöhe von etwa 23-25 cm über Schienenoberkante.

  • „Was bedeutet „Sommerbetrieb“ und „Winterbetrieb“ in diesem Fall konkret bitte?“

    Schön, dass mein Beitrag gelöscht wurde, hier sind wahrheitsgemäße Antworten scheinbar unerwünscht, nicht wahr?

    Also, ULF kann für den Winterbetrieb um 40 mm angehoben werden, also auf 250 mm ab Schienenoberkante.

    Quelle: http://www.bahnindustrie.at/upload/dokumente/175/Strassenbahnsystem_ULF_Wien.pdf

  • Zitat:“…und damit nicht höher sein wird als beim bisherigen Modell des Siemens ULF im Winterbetrieb.“ – Heißt das, daß die Einstiegshöhe beim ULF im Sommerbetrieb und Winterbetrieb unterschiedlich ist? Was bedeutet „Sommerbetrieb“ und „Winterbetrieb“ in diesem Fall konkret bitte?

  • Ich hoffe, Bizeps hat auch nicht die Barrierefreiheit der Hauptbücherei in Wien abgesegnet. Falls doch, können sich schon die ersten Schlichter vorbereiten. Da kommt viel Arbeit auf uns zu.