„Blindenampeln“ in Wien-Neubau am Vormarsch

Der 7. Wiener Bezirk unternimmt große Anstrengungen, durch die Nachrüstung seiner Straßenkreuzungen mit Ampelanlagen und taktilen Bodenmarkierungen in Wien die Nr. 1 zu werden.

Akustische Ampel im 7. Bezrik in Wien
BIZEPS

Immer öfter trifft man in Wien-Neubau auf Straßenkreuzungen, deren Ampeln mit akustischen Signalen und mit für blinde Menschen tastbaren Bodenleitstreifen ausgerüstet sind. Auf diese Art und Weise sind im Bezirk in der letzten Zeit zahlreiche Kreuzungen nachgerüstet worden.

„Ich bewerte das Engagement des Herrn Bezirksvorstehers Thomas Blimlinger als sehr positiv“, sagt Wolfgang Kremser, blinder Fachmann und Mitglied des Gemeinsamen Verkehrsgremiums der Sehbehinderten- und Blindenorganisationen der Ostregion.

Zwar ist der 12. Wiener Bezirk, was die Ausstattung mit den sogenannten „Blindenampeln“ betrifft, derzeit noch führend in Wien, doch hat der 7. Bezirk gute Chancen in Wien bald Spitzenreiter zu sein. Für dieses große Engagement ist dem Bezirksvorsteher und seinem engagierten Team sehr herzlich zu danken, zumal die Nachrüstungen bestehender Ampeln allein aus dem Bezirksbudget getragen werden müssen.

Da jedoch die Bezirksbudgets durch die vielfältigen Aufgaben der Bezirke zumeist recht angespannt sind, sollte von der Stadt Wien für dringende Nachrüstungen ein Sonderbudget zur Verfügung gestellt werden.

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