BMASK: Mehr Geld für Menschen mit Behinderung im Jahr 2013

Das Sozialministerium hält fest, dass im Budget 2013 insgesamt 61,1 Millionen Euro für Menschen mit Behinderung vorgesehen sind.

BM Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
BMASK

Davon entfallen 55 Millionen Euro auf die Beschäftigungsoffensive für Menschen mit Behinderung, das sind um 4,5 Millionen Euro (oder 8,9 Prozent) mehr als 2012.

Ziel ist es, mit diesen Mitteln Menschen mit Behinderung wieder im Arbeitsprozess zu integrieren und ihnen somit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, heißt es seitens des Sozialministeriums.

Weitere Mittel für die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung gibt es aus dem Ausgleichstaxfonds (unter Mitsprache des ÖAR) 95 Millionen Euro und dem Europäischen Sozialfonds 65 Millionen Euro. Diese Mittel sind nicht im Budget erfasst und stehen Menschen mit Behinderung zusätzlich zur Verfügung. Über das Bundessozialamt werden 2013 also insgesamt 160 Millionen Euro für Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt.

Zum Nationalen Aktionsplan Behinderung hält das BMASK fest: „Der NAP Behinderung ist ein langfristiges, politisch verbindliches Rahmenprogramm für die Umsetzung und Förderung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich.“

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0 Kommentare

  • Mich würde interessieren, wie viele Mittel an Angestellte – Schulungen – Kurse – also nicht direkt Betroffne gehen und wie viel direkt an behinderte Arbeitnehmer. Wie werden die nicht erfassten Mittel aus dem Budget – Ausgleichstaxfonds (unter Mitsprache der ÖAR – ca. 70 Oraganisationen, die Mitglieder der ÖAR sind) verwendet? (Ursprünglich wurden solche Mittel verwendet um Barriefreiheit am Arbeitsplatz zu fördern). Und was passiert mit den EU-Fördermittel, die ja einmal eingestellt werden?

  • Aus den Beilagen zum Bundesfinanzgesetz 2013 geht hervor, dass bereits 2011 75,5 Millionen Euro für „Maßnahmen für Behinderte“ ausgegeben wurden. Für 2012 sind 56,5 Millionen Euro veranschlagt. Wie man hier von mehr Geld für Menschen mit Behinderungen sprechen kann, ist nicht nachvollziehbar.

  • Bitte, ich bin nur ein taiwanesisches Mailverteilungsprogramm hinter einem Übersetzungsautomaten mit Auto-Korrup-System aus dem Institut Venetia, das von Formosa aus dem Minister Hundstorfer seine Arbeit erledigen tut, weil der Minister ja nicht schreiben kann und als Schnittlauch auf allen Suppen keine Zeit für solche „Spässe“ wie Presseaussendungen haben tut.

  • Zur Anhebung kann ich nichts sagen, aber mir wurde er schon vor ein paar Wochen auf mein Konto überwiesen.

  • Wird der Mobilitätszuschuss wieder auf die ursprüngliche Höhe angehoben – und wann wird er für 2012 endlich vom BSA ausbezahlt? Auch diese Maßnahme kommt arbeitenden behinderten Menschen zu Gute – wobei es genug behinderte Menschen gibt, die frühpensioniert wurden und ehrenamtlich tätig sind und nicht einmal Aufwandsentschädigungen erhalten…

  • Schon alleine dass die ÖAR falsch bezeichnet wird „(unter Mitsprache des ÖAR)“ – richtig wäre: „unter Mitsprache der ÖAR“ (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation) lässt den oder die Verfasser dieser Aussendung vom BMASK als inkompetent erscheinen und ist somit unglaubwürdig…