BMIN: „Wir werden das nicht mehr hinnehmen“

Am 29. April 2013 hat die Initiative "BMIN - Behinderte Menschen in Not" einen Forderungskatalog veröffentlicht.

Freiheitsstatue - Menschenrechte gibt es nicht zum Nulltarif
BMIN

„Inklusion darf keine leere Worthülse sein“, heißt es im Begleittext und es wird auf „Kürzungen im Behindertenbereich“, die in den letzten Jahren erfolgt sind, verwiesen – dies ist eine „Missachtung dieser Personengruppe“, wird unmissverständlich festgehalten.

„Wir werden das nicht mehr hinnehmen und stellen daher an die politisch Verantwortlichen nachfolgende Forderungen“, halten die Verfasserinnen und Verfasser des Textes fest.

Der Text plus Erklärungen ist auf der Homepage online verfügbar.

12 Forderungen

  1. Umgehende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
  2. Valorisierung und Ausbau des Pflegegeldes
  3. Rechtsanspruch auf Persönliche Assistenz (Pers. Unterstützung)
  4. Verbesserung des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes
  5. Forcierung von Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
  6. Umsetzung umfassender Inklusion im Bildungssystem
  7. Wirkungsvolle Maßnahmen gegen Behindertenarbeitslosigkeit
  8. Ausgleich des behinderungsbedingten Mehraufwandes
  9. Einführung des Solidaritätsprinzips
  10. Soziale Fairness für behinderte Menschen und ihre Familien
  11. Schließung aller Großinstitutionen nach dem Vorbild Schwedens
  12. Behindertenpolitik als essenzieller Teilbereich der Bundespolitik
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0 Kommentare

  • Wie traurig… und hier liefern sogar Alle selbst den Beweis!

    Wie das alte Sprichwort: Zwei streiten sich, und der Dritte gewinnt.

    Traurig!

  • @Blindwurm: Haidlmayr – Jarmer – „Schnee von gestern“ – Wo Menschen sind – menschelt es, auch unter behinderten Menschen … Zu den Politikern allgemein: Diese schaffen die Rahmenbedingungen – auch für Menschen mit Behinderung(en) – Und wenn Sie braver BIZEPS-Leser sind, dann sollten Sie doch mehr Hintergrundwissen haben – Wichtig ist die Einigkeit unter uns – und wir haben es viel schwerer als Menschen ohne Behinderungen! Ob blind – im Rollstuhl oder mehrfachbehindert!

  • @Abendröte: Was ich mit meinem Beitrag gerne bezwecken würde ist, dass wir endlich aufhören immer nur über die bösen bösen Politiker und deren Versagen zu schimpfen sondern einmal über UNS nachdenken und uns überlegen, ob wir uns nicht erstmal an der eigenen Nase nehmen sollten.

    Und ein erster Schritt hierfür wäre dass wir uns nicht auch noch gegenseitig bekriegen. (wie ich schon sagte freut sich die Politik, wenn sie nur Parkausweise für blinde erlauben muss damit wir uns gegenseitig schwächen. Und es gibt da noch andere Beispiele. Mir liegt etwa noch schwer im Magen, wie Frau Haidlmayr auf ziemlich geschmacklose Art über Frau Jarmer herzog).

  • @Blindwurm: Was wollen Sie mit Ihren Eintrag bezwecken? Keine Forderungen von behinderten Menschen an die Politik? Das Trennende hervorheben? Oder sollten wir doch geeint zu den Forderungen stehen und dafür kämpfen, dass behinderte Menschen nicht unter die Räder kommen …

  • @Morgenmuffel: Nicht nur in der Musik gibt die Muisk den Ton an!

    Auf BIZEPS waren seiner Zeit einige sehr sachliche Artikel in denen anhand von Berechnungen darauf hingewiesen wurde, dass nun mehr Behindertenparkplätze benötigt werden. Das ist berechtigt und OK!

    Aufhören tut es sich aber, wenn der ÖBSV jede Menge Kritik dafür einstecken muss, dass er für seine Mitglieder diese Erleichteurng herausgehanelt hat, ohne auch nur darauf zu warten wie denn die Politik auf die Hinweise das mehr Behindertenparkplätze gebraucht werden reagiert.
    Selbstverständlich gibt es auch Situationen in denen „Blindfische“ diese Solidarität gegenüber Rollifahrern vermissen lassen. Das war nur ein plakatives Beispiel an dem ich aufzeigen wollte worin aus meiner Sicht die Grundproblematik liegt. Und dieser Meinung bin ich weiterhin!

  • Lieber Blindwurm! Ihren widersprüchlichen Eintrag (Gedankengang) führe ich auf die frühe (späte) nachtschlafende Zeit zurück… Ihr Eintrag zeigt keine Solidarität … Und: Als Rollstuhlfahrer_in kann man sich doch nicht über eine Regelung freuen, die für Rollstuhlbenutzer „augenscheinlich“ Nachteile bringt (Behindertenparkausweise für sehbehinderte Menschen). Denken Sie weiter nach, wie man als Gruppe zusammenfinden – bzw. Verbesserungen für behinderte Menschen bewirken kann – mit solchen „blindschleichigen“ Einträgen – sicherlich nicht!

  • Nur so als Gedankenanregung: Wenn das alles wirklich erreicht werden soll sollten wir uns vorher mal SELBER bei der Nase nehmen und darüber nachdenken, wie man als GRUPPE zusammenfinden kann.
    Es ist immer wieder bemerkenswert, wie schön alle nach außen hin an einen Strang ziehen können, so lange es niemandem weh tut. Aber WEHE es kriegen beispielsweise sehbehinderte die Erlaubnis zugesprochen Behindertenparkausweise zu nutzen. In einer GRUPPE muss es möglich sein sich einfach für den Anderen zu freuen und mit ihm weiterzukämpfen. (Meine Meinung zum Kämpfen ist wohl bekannt).
    Ich vermute übrigens das die Politik solche Regelungen oft absichtlich beschließt, damit wir uns anschließend selber in die Haare kriegen, und den Gefallen tun wir ihr ja auch brav …
    So lange wir es nicht einmal untereinander schaffen eine Linie zu finden dürfen wir uns zumindest nicht zu laut über die aktuelle Situation beschweren! Und so lange sehe ich für die 12 genannten Forderungen rabenschwarz!

  • Wir brauchen Aktionen. Demos von Menschen mit Behinderung. Man muß uns bemerken, sonst wird das nichts.

  • 13. Volle Restitution des durch Sachraubwalter geraubten Vermögens.

    http://sachwalterschaftsmissbrauch.blogspot.co.at/