Anlässlich des 850-Jahr-Jubiläums der Pilgerstätte in Mariazell wird im September 2007 auch der Papst erwartet. Tanja Fuchs von "Sud" bei "atempo" hat an den Papst geschrieben.
Tanja Fuchs erklärt in ihrem Brief, dass sich Menschen mit Lernschwierigkeiten oft durch schwierige Wörter in der Kirche ausgeschlossen fühlen und wünscht sich, „gleich wie andere Menschen in der Kirche behandelt“ zu werden.
„Wir wollen nicht als arme Hascherln mitgenommen werden zum Pilgern“, hält Fuchs fest. In den capito-news vom Mai 2007 ist der Brief an den Papst von Tanja Fuchs von „Sud“ abgedruckt.
In diesem fordert sie die Kirche auf, mehr für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung zu tun und bietet ihre Hilfe an, indem sie bereit ist „viele Vorschläge zu machen, was die Kirche tun könnte für erwachsene Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung.“
„Sud“ bedeutet „Selbst und direkt“ – Sud bedeutet, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten ihre Interessen selbst am besten vertreten können. Nähere Informationen zu „Sud“ finden Sie im Internet.
josef fraunbaum,
25.07.2007, 08:02
es geht in die entgegengesetzte richtung: nicht mehr öffnung, sondern wieder mehr „exklusivität“ WILL die katholische kirche, wenn man die „empfehlung“ des herrn benedikt XVI bedenkt, die lateinische messe wieder mehr in den mittelpunkt zu stellen; auch eine form von gleichheit: wenigstens versteht dann wieder keineR mehr was in der kirche passiert!
Gertrude Sladek,
24.07.2007, 17:28
Bin ehrlich gespannt, ob es auf diesen Brief eine Antwort geben wird bzw. ob diese Vorschläge ein würdiges und wohlwollendes Gehör finden werden.
Super, diese Idee von Frau Fuchs!