Broschüre alles unter Kontrolle?

Broschüre „Alles unter Kontrolle?“

Die Aktion Leben Österreich hat eine Informationsbroschüre zur Präimplantationsdiagnostik herausgegeben. Die Broschüre beschreibt verständlich die Methode selbst sowie mit ihr verbundene ethische Fragen.

Die Broschüre „Alles unter Kontrolle?“ der Aktion Leben beschäftigt sich mit den auftretenden ethischen Fragen der Präimplantationsdiagnose (PID). Mit der PID kann der künstlich gezeugte Embryo genetisch untersucht werden, bevor er in die Gebärmutter übertragen wird. Die PID betrifft nicht nur Einzelpersonen – ihre Zulassung würde für eine Gesellschaft neue „Spielregeln“ erfordern.

„Möchten wir prinzipiell Embryonen auf ihre Qualität überprüfen? Welche Folgen hätte ein solches Handeln zum Beispiel für Menschen mit vererbbaren Behinderungen oder Krankheiten? Was bedeutet es, wenn Eltern sich bestimmte Kinder aussuchen wollen und können?“, fragt Mag. Martina Kronthaler von der Aktion Leben.

Wer sich kritisch mit neuen biomedizinischen Techniken auseinander setzen möchte, findet in dieser Broschüre umfassende Informationen. Hier können Sie die Broschüre bestellen.

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  • Molekulargenetische Möglichkeiten und Eingriffsbefugnisse – (Gen)informationelles Selbstbestimmungsrecht? Ethische Fragen – Interessante Links zu den Themen: Präimplantationsdiagnostik (PID) und die Stammzellenforschung mit der zentralen ethischen und rechtlichen Fragestellung: „wann beginnt das menschliche Leben und wie ist dessen Entstehungsprozess rechtlich und gesellschaftlich zu schützen?“
    <http://www.datenschutzzentrum.de/material/themen/gendatei/genoment.htm>
    <http://www.lfd.nrw.de/pressestelle/presse_7_7.htm>
    Die durch die Gentechnik in neuem Gewande auftretende Fragestellung nach dem gläsernen Menschen war bisher eher eine Nebenfrage. Tatsächlich eröffnen sich mit den Möglichkeiten der Entschlüsselung des menschlichen Genoms auch völlig neue Datenschutzfragen, die von hoher praktischer Bedeutung für die betroffenen Menschen sind.

    Der gläserne Mensch

    GLÄSERN ist das InnenLEBEN. FREIHEIT wird es wenig geben, denn ob KRANKheits-Arbeitsdaten, SICHTbar ist, was wir mal hatten. (c) Ingrid Riedl

  • Die PID ist nur eine weitere Variante der Diagnostik vor der möglichen Geburt eines Kindes. Auch ohne PID werden zur Zeit Embyonen auf alle möglichen (Erb)Krankheiten untersucht und bei Wahrscheinlichkeit einer Behinderung bis zur Geburt abgetrieben. Die PID ist meiner Ansicht nach eine neue Variante dieses Themas, von der Sache her jedoch nicht so viel anders, als das, was bereits vorhanden ist und rechtlich gedeckt praktiziert wird.