Brunner: Novelle zum Fortpflanzungsmedizingesetz ist dringend notwendig

SPÖ-Frauen fordern ÖVP auf, sich zum gemeinsamen Gesetzesentwurf zu bekennen

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„Die Novelle zum Fortpflanzungsmedizingesetz ist ein dringend notwendiger Schritt in Richtung Gleichstellung“, betonte heute, Dienstag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner.

„Es ist wichtig, dass sich die ÖVP zu dem gemeinsamen Gesetzesentwurf bekennt, der jahrelange frauenpolitische Forderungen umsetzt und Österreich an internationale Standards heranführt. Ich hoffe sehr, dass die Gesetzesnovelle morgen im Parlament beschlossen wird“, so Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die Novelle sieht wichtige Verbesserungen vor. So wird medizinisch unterstützte Fortpflanzung für lesbische Paare geöffnet und damit endlich die Diskriminierung in diesem Bereich beseitigt. Die Präimplantationsdiagnostik wird unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, wodurch sehr viel Leid verhindert werden kann. Auch die Eizellenspende wird unter bestimmten Bedingungen möglich.

„Es ist höchste Zeit, dass Österreich diesen Schritt in Richtung einer modernen Fortpflanzungsmedizin setzt“, so Brunner abschließend.

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0 Kommentare

  • Sichtlich kommen die derzeit als ausschließlich prioritär erachteten gesetzgeberischen Aktivitäten doch nicht so gut und unbedingt beim Stimmvieh an. Aufgrund der schlechten Umfragewerte für die SPÖ und für die Grünen wurde der kurzfristig anberaumte Termin für die Wienwahl nun doch wieder ohne Nennung der Alternative wieder abgesagt!

  • Hoffentlich gerät bei uns diese Benachteiligung unseres Krüppelkreises bis zum 14.6.2015 nicht in Vergessenheit, denn das ist unsere einzige Möglichkeit, unseren Dank an die SPÖund an die ÖVP zum Ausdruck zu bringen. Da wählt zumindest einmal Wien.

  • Sehr sehr löblich, dass es die SPÖ zumindest in diesem Punkt dank des Eurovisionsongkontestsieges etc., denn alles zusätzlich Beschleunigende will ich erst gar nicht wissen, einmal geschafft hat, die ÖVP von etwas zu überzeugen!Was die Umsetzung der Rechte von uns Behinderten betrifft, die eigentlich schon vor Jahren seitens der Republik vertraglich zugesichert wurde, ist man sichtlich nicht dazu fähig, diese binnen kürzester Zeit durchgepeitscht zu haben.