Buchtipp: Das Recht auf Liebeskummer

Es geht um emanzipatorische Sexualberatung für behinderte Menschen.

Buch: Das Recht auf Liebeskummer
AG SPARK

Im Verlag der Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise hat Lothar Sandfort jetzt sein Buch „Das Recht auf Liebeskummer“ veröffentlicht.

„Mit Mut, Fantasie und Beharrlichkeit fordern behinderte Männer und Frauen ihr Recht auf Sexualität und Partnerschaft ein. Doch solche Rechte haben Behinderte gar nicht. Bei wem könnten sie ihre Einlösung einfordern? Auch Behinderte müssen sich attraktiv machen, um als Partner für Sex oder Leben begehrt zu werden“, heißt es in der Ankündigung des Verlages.

Aber in diesem Bemühen dürften sie nicht aus missverstandener „Schonhaltung“ eingeengt werden. Auch Behinderte müssten scheitern dürfen. Sie hätten ein Recht auf Liebeskummer und dabei die Chance, irgendwann glücklich zu werden.

Mit 25 Männern und 12 Frauen zeigt der Autor, wie emanzipatorische Sexualberatung funktionieren kann. Emanzipatorisch ist der Blick, der übliche Klischees vom hilfebedürftigen behinderten Menschen unterlässt und zeigt, wie sie beraten und begleitet werden können und doch immer Subjekt des Handelns bleiben.

Hier können Sie das Buch bestellen.

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