Buchtipp: Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber – Erwin Riess

Begleiten Sie Herrn Groll mit seinem Rollstuhl Joseph auf die holprigen Straßen Roms.

Buch: Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber
Otto Müller Verlag

Im 6. Band der Groll-Serie des Autors Erwin Riess folgen wir dem rollstuhlfahrenden Wiener Detektiv Groll nach Rom. Dort soll er ein verschwundenes Mitglied des Malteserordens für dessen Mutter aufspüren.

Begleitet wird Groll von seinem Freund dem Dozenten und seinem Rollstuhl Joseph. Der Dozent verfolgt in Rom seine eigene Agenda: Er unterstützt eine polnische Historikerin bei ihren Nachforschungen über eine frühe Koranausgabe und gibt sich mit ihr ungewöhnlichen Liebespraktiken hin.

So der Ausgangspunkt der Geschichte, die harmlos anfängt, aber in einen Strudel von Mord und Verschwörung gipfelt. Ein sturer Detektiv, ein altkluger Gelehrter, eine hübsche Historikerin und ein vielseitiger Assistent, der mehr ist, als er zu sein scheint. Kirche, Mafia und mehr – das sind nur einige Zutaten von Erwin Riess’ Roman.

Ein durchaus lesenswertes, wenn auch nicht ganz einfaches Kriminalstück

Wer leichte, geradlinige Kriminalkost für nebenher sucht, für den ist der Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber nicht das Richtige. Der Roman hat nicht nur eine Fülle von Handlungsebenen, sondern wartet auch mit einer Menge kultureller und zeitgeschichtlicher Fakten auf, die konzentriertes und aufmerksames Lesen und auch Hintergrundwissen erfordern. Diese Faktenflut lässt die Leserin und den Leser manchmal von der Geschichte abschweifen und sorgt für ein paar langatmige Passagen.

Fazit: Erwin Riess’ neuer Roman Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber ist kein Leser-Fast Food. Er erfordert Lesen mit Köpfchen. Für die Leserin oder den Leser mit Interesse an Geschichte und Kultur ist der Roman eine witzige und vielschichtige Lektüre.

Falls Sie Herrn Groll nach Rom begleiten wollen, können Sie das Buch Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber bei Amazon bestellen.

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