Buchtipp: „Ich will raus“ – Ein Roman über Mut und Inklusion

Vom Heim in die Freiheit: Was bedeutet es wirklich, inklusiv zu leben? "Ich will raus" wirft einen packenden Blick in eine Zukunft, in der diese Frage zentrale Bedeutung gewinnt.

Ein Reportage-Roman von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber mit dem Titel: Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion
Olivia Vieweg

Der Anfang 2026 erschienene Roman „Ich will raus“ wirft einen differenzierten Blick in eine Zukunft, in der diese Frage weiter an Bedeutung gewinnt.

Der Reportage-Roman von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber spielt im Jahr 2034 – zum 25-jährigen Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland – und verbindet persönliche Erfahrungen mit einer gesellschaftspolitischen Bestandsaufnahme.

Im Mittelpunkt steht Helen Weber, eine fiktive Figur mit realem Bezug. Ihr Lebensweg – vom Heim in eine eigene Wohnung, von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – steht stellvertretend für viele Menschen mit Behinderungen, die sich mehr Selbstbestimmung und Teilhabe wünschen.

Der Roman zeigt detailliert, wie lang und steinig dieser Weg sein kann – und was es dafür braucht Strukturen aufzubrechen: Mut, Unterstützung und politische Veränderungen.

Das Buch beleuchtet die Spannungsfelder zwischen bestehenden Strukturen – wie Wohneinrichtungen und Werkstätten – und den Zielen der Inklusion. Es macht nachvollziehbar, warum Veränderungen häufig auf Widerstand stoßen, und welche Rolle politische Interessen, Machtverhältnisse und persönliche Unsicherheiten dabei spielen.

Gleichzeitig will dieser Roman ein kleines Stück Hoffnung entgegensetzen – Hoffnung auf Menschen, die trotz schwieriger gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ihr Möglichstes tun, um behinderte Menschen auf dem Weg zu mehr Freiheit und echter Inklusion zu unterstützen.

Fazit

„Ich will raus“ überzeugt durch seine glaubwürdige Erzählweise und den konsequenten Fokus auf Menschenrechte. Es ist kein idealisierendes Buch, sondern ein realistisches und engagiertes Plädoyer für mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Ein sehr lesenswerter Roman, der politische Fragen mit persönlichen Schicksalen verbindet – und zum Nachdenken anregt; auch in Österreich.

„Mit diesem Roman möchte ich dazu ermuntern, trotz aller Widrigkeiten, trotz mancher Zweifel und auch nach Rückschlägen nicht aufzugeben“, hält Ottmar Miles-Paul im Roman fest. Ich finde, das ist ihm sehr gut gelungen.

Ein Reportage-Roman von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber mit dem Titel: Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion
Olivia Vieweg

So erhalten Sie den gedruckten Roman

Eine gedruckte Ausgabe des Anfang 2026 erschienen knapp über 300 seitigen Romans „Ich will raus“ ist hier online bestellbar.

Der Roman hat die ISBN: 9783565152391 und kann über die Buchhandlung des Vertrauens bestellt werden.

Hier gibt es den Roman auch kostenlos als PDF

BIZEPS bedankt sich herzlich bei Ottmar Miles-Paul, der es BIZEPS ausnahmsweise ermöglicht hat, den vollständigen Roman als PDF-Dokument zu veröffentlichen.

Hier der Link: https://www.bizeps.or.at/wp-content/uploads/2026/01/Ichwillraus.pdf

Damit wird ein breiter und kostenloser Zugang zu diesem wichtigen Roman ermöglicht – ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und Beteiligung.

Siehe auch: kobinet-nachrichten

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Ähnliche Artikel

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.