Buchtipp: „Warum sollte ich jemand anders sein wollen?“

Der Autor Fredi Saal erzählt in diesem Buch nicht nur aus seinem bewegtem Leben, der Stigmatisierung als "nicht bildungsfähiges Kind" und schließlich der Karriere als einer der besten Schriftsteller der deutschen Sprache.

Ansicht eines offenen Buches
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Er beschreibt auch das Sittenbild der Nachkriegszeit und wie es im selbst in dieser Zeit gelungen ist, unter nicht unerheblichen Mühen, als behinderter Mensch seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Überdies zeigt er auch die Fehler, die wir behinderten Menschen oft machen und uns danach über Verhaltensfehler Nichtbehinderter beklagen auf.

Denn manchmal erschweren auch wir selbst den nichtbehinderten Mitmenschen den Umgang mit uns.

Fredi Saal zeigt auf, wie eine Verständigung, die für beide Seiten zufriedenstellend ist, möglich sein kann. Er bringt den Beweis, daß ein behinderter Mensch, der seine Behinderung zu akzeptieren gelernt hat und sich selbst, so wie er ist, annimmt, ein selbstbewußtes, gleichwertiges Mitglied der Gemeinschaft sein kann.

Ich möchte dieses Buch insofern als lesenswert bezeichnen, weil ich glaube, es könnte manchem behinderten Menschen helfen, sich selbst zu mögen und dadurch Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Fredi Saal, Verlag Jakob van Hoddis

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