Budget: FPÖ-Hofer befürchtet dramatische Einschnitte für behinderte und pflegebedürftige Menschen

Bekenntnisse der Verhandlungspartner SPÖ und ÖVP sind gefordert

kein Geld
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„Es ist zu befürchten, dass die neue Bundesregierung nicht bei den Reibungsverlusten in der Verwaltung oder in der Struktur des Gesundheitswesens Reformen umsetzt, sondern bei jenen den Rotstift ansetzt, die sich am wenigsten wehren können: bei den behinderten, gebrechlichen und pflegebedürftigen Menschen“, befürchtet der Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer.

Gefordert sei von den Verhandlungspartner SPÖ und ÖVP ein klares Bekenntnis zur Inflationsanpassung des Pflegegeldes und die verstärkte Anstrengung zu Gunsten der beruflichen Integration von behinderten Menschen, so Hofer weiter. Derzeit erbringen rund 20.000 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Tagesstrukturen von Behindertenorganisationen ihre Leistung, ohne dafür entsprechend entlohnt zu werden.

„Es ist an der Zeit, dass diesen Menschen endlich die gebührende Wertschätzung entgegengebracht wird und sie statt eines Taschengeldes endlich einen Lohn erhalten“, bekräftigt Hofer abschließend.

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0 Kommentare

  • @ Heidemarie Leitenbauer: Prinzipiell gebe ich Ihnen recht. Der Typ ist nicht ganz bei Trost. Das Widerbetätigungsverbot muss zumindest so lange bleiben, wie Österreich braucht, um zu seiner Vergangenheit zu stehen und es zukünftig besser zu machen. Viele Argumente, die seitens der FPÖ gegen Minderheiten vorgebracht werden, eignen sich auch gut gegen eine Behindertenpolitik, wie sie in einem wohlhabenden Land sein müsste.
    Aber Bizeps sollte so viele Standpunkte wie möglich anführen. Es geht hier darum, was Norbert Hofer zur Behindertenpolitik beiträgt und nicht um seine sonstigen Machenschaften. Wie ernst er es damit meint, wie er sonst so ist, das muss jeder einzelne für sich beurteilen.

  • @Heidemarie Leitenbauer: Ich teile Ihre Ansicht nicht. Auch ich bin kein FPÖ Sympathisant, jedoch betreibt Herr Ing. Hofer gute Oppositionsarbeit als Behindertensprecher, da er die Finger auf die Wunden legt und immer wieder Themen anspricht, die die Regierungsparteien „vergessen“. Auch die „Grünen“ betreiben nicht mehre die Behindertenpolitik wie zur Zeiten eines Manfred Srb oder einer Theresia Haidlmayr… Deshalb sollte die Behindertenbewegung Politiker unterstützen, die für die Anliegen der Betroffenen ansprechen und thematisieren. Natürlich wäre es interessant, ob sich Ing. Hofer in seiner Partei durchsetzen könnte, wenn diese Regierungsverantwortung übernehmen sollte – Ich denke, da hätte Hofer Probleme in seiner Partei aber auch mit dem Finanzministerium, welches ja auf Konsultierungskurs programmiert ist, da ja angeblich Budgetlöcher zu stopfen sind…

  • @sg. herr ladstätter,
    ich habe nicht gesagt oder vermutet, dass sie die standpunkte der fpö teilen! die frage ist aber grundsätzlicher natur! ist es legitim, politikern einer partei, die eine ideologie vertritt, die polarisiert und viele gruppen diskriminiert (ausländer, homosexuelle,sozialschmarotzer usw…) eine plattform zu geben; ganz egal ob das eine simple pressemeldung, eine pressekonferenz etc. ist! mich würde aber interessieren, wie sie dazu stehen, vertretern dieser partei öffentlichkeit zu verschaffen, die mit einer vergangenheit sympathisiert, welche menschen mit behinderung vor nicht allzu langer zeit als unwertes leben gesehen hat – mit bekannten folgen! das nachdenken von präsident hofer zum thema verbotsgesetz (dass man dann im nachhinein immer als zurücknimmt oder nicht so gemeint hat – das ist das bekannte muster, das solchen provokationen folgt) ist eben da eben wieder mal hochproblematisch. ich glaube herrn präsidenten hofer kein wort seiner äußerungen oder ideen zu sozialen fragen, wohlwissend, dass er das nicht gerade menschenrechtsfreundliche programm der fpö wesentlich mitgeschrieben hat!

  • @Nina: Genau.

  • Es war eine ganz normale Presseaussendung der Partei, die übernommen wurde:

    http://tinyurl.com/ogvyd96

  • @Heidemarie Leitenbauer: Ich heiße Markus Ladstätter. Und zu ihrer Frage: Meinungsfreiheit. Das heißt aber nicht, dass man die Meinung des anderen gut heißt.

  • @martin ladstätter: kann man als verein irgenndetwas wertfrei beurteilen, wenn es sich um einen vertreter einer partei handelt, die permanent am verfassungbogen kratzt? siehe dazu http://www.stoppdierechten.at – ist die fpö rechtsextrem? einer geisteshaltung, die definierte gruppen von menschen als minderwertig und nicht lebenswert betrachtet hat? es ist sicher so, dass die angesprochenen themen sehr wichtig sind – die frage ist da aber, inwieweit diese themensetzungen auch dazu dienen könnten, ein gutes image zu haben und sich als „guter mensch“ darzustellen?

  • @Heidemarie Leitenbauer: Ich teile die Meinung Herrn Hofers nicht, wenn aber wichtige und „richtige“ Themen angesprochen werden, sollte man die meiner Meinung nach wertfrei beurteilen dürfen.

  • ich finde es diskussionswürdig, warum bizeps herrn präsidenten hofer nach seinen äußerungen zum thema verbotsgesetz nach wie vor ein forum bietet???
    seine weiteren überlegungen gegenüber homosexuellen menschen haben den eindruck nur noch vertieft! offensichtlich tritt herr hofer in die fußstapfen des ehemaligen präsidenten graf! die fpö sendet ganz bewusst immer wieder signale an den rechtradikalen rand! ich darf als bekannt voraussetzen, in welcher tradition sich solche parteien sehen und wo diese historisch anschliesssen! ich denke, dass gerade eine plattform wie bizeps hier sensibler sein sollte und herrn präsidenten hofer nicht die möglichkeit geben sollte sich als freundliches gesicht der fpö zu produzieren! vielleicht ist eine außensicht hilfreich: http://brandpunt.incontxt.nl/seizoenen/2013/afleveringen/29-09-2013/fragmenten/de_vriend_van_wilders