BZÖ-Trettenbrein: Auch Sozialministerium kürzt Mittel für Behinderte

Bundessozialamt zieht sich aus Kärntner Projekten zurück

Bündnis Zukunft Österreich
BZÖ

„Die Aussagen der SPÖ-Landtagsabgeordneten Beate Prettner über die zunehmenden Probleme von behinderten Arbeitnehmern treffen leider zu, aber Prettner verschweigt, dass auch das Ministerium ihres Parteikollegen Rudolfs Hundsdorfer Arbeitsprojekte für beeinträchtigte Menschen in Kärnten kürzt bzw. sogar stoppt“, erklärt der Kärntner BZÖ-Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein.

Als negatives Beispiel weist er darauf hin, dass das Bundessozialamt alle Zuschüsse für eine Lehrwerkstätte in Spittal, in der zehn beeinträchtigte junge Leute eine Ausbildung erhalten, eingestellt hat. Auch andere Projekte in Kärnten hätten ähnliche Probleme mit dem Bundessozialamt. Dessen Vorgangsweise sei genau das Gegenteil von dem, was Beate Prettner behaupte, nämlich dass sich die SPÖ mit aller Kraft für Behinderte einsetzen werde.

Diesem Anspruch kommt, so Trettenbrein, vielmehr Kärntens Sozialreferent Landesrat Christian Ragger nach. Mit pro mente wurde ein Arbeitsprojekt für beeinträchtigte Menschen auf 110 Personen erweitert. Über 200 Behinderte finden bei Geschützten Werkstätten von ABC bzw. dem Autark-Chancenforum die Möglichkeit einer vollwertigen Beschäftigung, wobei das Land auch Zuschüsse für Einzelarbeitsplätze von Behinderten bezahlt.

„Ragger bemüht sich, dass mit den dafür eingesetzten zwei Millionen Euro möglichst vielen beeinträchtigten Menschen geholfen wird und der Aufwand für Administration begrenzt wird“, erklärte Trettenbrein abschließend.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich