Caritas: Politik darf 440.000 Pflegegeldbezieher und ihre Angehörigen nicht im Stich lassen!

Küberl und Landau fordern Verlängerung des Pflegefonds, Erhöhung von Pflegegeld sowie Strategie, die Zukunftsthema Demenz Rechnung trägt.

Franz Küberl
Caritas

Konkret forderten Caritaspräsident Franz Küberl und Caritasdirektor Michael Landau eine Verlängerung des Pflegefonds über das Jahr 2016 hinaus sowie eine Erhöhung des Pflegegeldes, das zuletzt mit 1.1.2009 erhöht wurde.

„Der reale Wertverlust im Vergleich zur Einführung des Pflegegeldes beträgt bereits 29 Prozent. Für Menschen, die dringend Pflege benötigen, ein unhaltbarer Zustand. Pflege muss leistbar bleiben und zwar für alle Menschen in diesem Land – unabhängig von Einkommen und sozialem Status“, betonte Küberl. Den Verweis der Politik auf ein Budget der knappen Kassen ließ der Caritaspräsident nicht gelten.

Laut einer Studie der Wirtschaftsuniversität Wien bringt jeder Euro, der in die mobilen Wiener Betreuungs- und Pflegedienste investiert wird, 3,70 Euro an gesellschaftlichem Nutzen. „Dieses gewaltige Potenzial wird auf EU-Ebene als ein bedeutender Wachstumsimpuls gesehen. Da sollten wir in Österreich nicht nachstehen.“

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  • Dringende Forderungen und wichtige Impulse. Ich teile als pflegender Angehöriger nicht zu 100% alle Aussagen der Caritas-Aussendung im Detail aber es sind viele wichtige Betonungen enthalten. Danke Caritas, danke Herr Landau und Herr Küberl für die klare Parteiergreifung für Pflegende Angehörige, den von den Regierungen der letzten 20 Jahre am schändlichsten vernachlässigten und hintergangenen Personenkreis.