Caritas-Präsident Franz Küberl: Besorgt um die „soziale Architektur“ in Österreich

Beispiele dafür sind die Pensionsreform und die neuerliche Nicht-Valorisierung des Pflegegeldes

In einem APA-Interview drückte heute Caritas-Präsident Franz Küberl seine Besorgnis über einige Entwicklung in Österreich aus.

„Die über Jahre andauernde Nicht-Valorisierung ist schon ein starker Eingriff in die soziale Architektur des Landes. Das will ich auch nicht schöngeredet haben. Denn vom Schönreden, dass eh alles in Ordnung ist, kann man keine Windeln oder Medikamente kaufen. Wenn auch 2004 nichts passiert, dann sponsern in Wirklichkeit wieder die pflegebedürftigen Menschen das Budget – das ist nicht richtig und unfair.“ begündet Küberl seine Verärgerung.

Küberl meint weiters, dass bei vielen Politikern „die reale Situation von Menschen, die in einer pflegebedürftigen Situation sind, nicht immer ganz präzise gesehen wird“. Der Umstand, dass seit 1996 das Pflegegeld nicht mehr erhöht wurde, „ist in Wirklichkeit eine Kürzung, die jene, die in einer Pflegesituation sind, und deren Familien zu tragen haben. Das ist etwas, wo nachgebessert werden muss“, so die Forderung Küberls.

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