CEDOS: Steirische Gemeinden auf dem Weg zur Barrierefreiheit

Nun sind 18 steirische Gemeinden dem CEDOS Netzwerk beigetreten, mit dem Ziel, umfassende Barrierefreiheit zu erreichen.

Gruppenbild mit Voves, Wicher und Candussi u.a.
atempo

Mit CEDOS, dem Capito-Eigendokumentations-System, erhalten Gemeinden schnell, einfach und kostengünstig Hilfe zum Thema Barrierefreiheit. Sie können ihre Internetseiten testen, aber auch ihre Kultur- und Gesundheitseinrichtungen auf Barrierefreiheit hin überprüfen. Dazu gibt’s auch jede Menge praktische Tipps.

Ingesamt zählt die Steiermark 542 Gemeinden, 18 davon machen sich nun auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit. „Es ist wichtig, die Umwelt so zu gestalten, dass sie Lebensqualität für alle bietet“, so Landtagsabgeordnete Anne Marie Wicher. Auch Landeshauptmann Franz Voves unterstrich die Bedeutung für die steirischen Gemeinden: „Wir stehen selbstverständlich auf der Seite der Bürgerinnen und Bürger und werden die CEDOS-Initiative unterstützen.“

Barrierefreiheit wird ein immer wichtigeres Thema, so gibt es Schätzungen, dass ca. 11 % der EU- Bürgerinnen und Bürger barrierefreie Angebote benötigen. Barrierefreiheit betrifft Senioren ebenso wie Familien mit Kleinkindern, Menschen mit Allergien, mit Diabetes oder mit Herz- und Kreislaufkrankheiten, mit Sehbehinderungen, Orientierungsproblemen oder Verständnisproblemen.

Im EU-Raum umfasst diese Gruppe rund 74,5 Millionen Menschen, in Österreich sind es knapp 900.000. Christian Hofer von CEDOS: „Wo der Rollstuhl locker rollt, dort ist auch der Kinderwagen kein Problem, wo sich die Lese-Ungeübten mit Symbolen orientieren, dort haben auch die Eiligen ihre schnelle Information, und die leicht verständlichen Erläuterungen zu wichtigen Gesetzen und Vorschriften sind wohl für alle Bürgerinnen und Bürger ein Vorteil.“

Folgende Gemeinden sind die Pioniere des CEDOS-Netzwerks: Bruck an der Mur, Eichberg-Trautenburg, Fohnsdorf, Gössendorf, Grambach, Hart bei Graz, Kraubath an der Mur, Krieglach, Pölfing-Brunn, Seiersberg, Spielfeld, Straden, St. Stefan ob Stainz, Thörl, Trofaiach, Übelbach, Weiz und Zwaring-Pöls. Beispiele für angelaufene Projekte sind u.a. barrierefreie Internetseiten, barrierefreie/arme Wanderwege oder auch Fahrstühle in alten Gemeindebauten.

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