Club 81 fordert weniger Barrieren auf St. Pöltens Straßen

Mit einer Briefaktion wandte sich der Verein an alle Stadt- und Gemeinderät:innen, um auf bestehende Hindernisse im öffentlichen Raum aufmerksam zu machen und Veränderungen anzustoßen.

Ortstafel St. Pölten
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Der Club 81 – Club für Menschen mit und ohne Behinderungen fordert in St. Pölten konkrete Verbesserungen der Barrierefreiheit.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen unter anderem Bordsteine, Gehwege, öffentliche Verkehrsmittel und Behindertenparkplätze. Ziel ist, dass sich Menschen mit Behinderungen selbstständig und sicher in der Stadt bewegen können.

„Wir arbeiten derzeit an einer Briefaktion, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in St. Pölten aufmerksam zu machen und Verbesserungen anzustoßen“, erklärt Josef Schoisengeyer, Obmann des Club 81. Der Brief sei im September 2026 an alle Stadt- und Gemeinderät:innen versendet worden.

Wenn Bordsteine und Schlaglöcher zu Barrieren werden

Ein besonderes Problem sind Hindernisse und Unebenheiten auf den Wegen. Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher können für Menschen mit Behinderung besondere Gefahren und Barrieren darstellen, weil sie die Fortbewegung erschweren und das Unfallrisiko erhöhen.

Hohe Bordsteine können für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator schwer oder gar nicht überwindbar sein. Unebenes Kopfsteinpflaster kann Erschütterungen, Schmerzen oder Gleichgewichtsprobleme verursachen.

Bei Schlaglöchern besteht die Gefahr, dass Rollstühle oder Rollatoren hängen bleiben oder kippen. Auch für Menschen mit Sehbehinderung können unebene und beschädigte Wege eine Stolper- und Sturzgefahr darstellen.

Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken

Der Club 81 fordert deshalb, bestehende Problemstellen schrittweise zu beseitigen und Barrierefreiheit bei Neu- und Umbauten von Beginn an mitzudenken. Dazu gehören abgesenkte Bordsteine, gut nutzbare Gehwege, barrierefreie Haltestellen und ausreichend große Behindertenparkplätze.

Barrierefreiheit erleichtert dabei nicht nur Menschen mit Behinderungen den Alltag. Auch ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen sowie Menschen mit vorübergehenden Mobilitätseinschränkungen profitieren von einer Stadt, in der sie sich möglichst selbstständig und sicher bewegen können.

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