Corona-Virus: Wie gestaltet man seinen neuen Alltag?

In Zeiten des Corona-Virus ist klar, dass wir alle mehr auf unsere Gesundheit achten. Dazu gehört nicht nur der Körper, sondern auch unsere Psyche. Was kann man tun, um mit dem veränderten Alltag auch psychisch gut zurechtzukommen? Ein Kommentar.

Viel Zeit ist vergangen
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Home-Office, eingeschränkte Sozialkontakte, das sind notwendige Dinge in Zeiten von Corona. Doch was kann man tun, damit einem zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt?

Zurzeit sind nicht nur Hygienevorschriften und Verhaltensregeln in Bezug auf Corona im Umlauf, sondern auch Tipps für die Psyche. So hat zum Beispiel der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) ein Infoblatt mit Tipps für den veränderten Alltag herausgegeben.  

Die Autorin Marlies Hübner hat auf ihrem Blog Tipps und Tricks für Autistinnen und Autisten veröffentlicht. Es lohnt sich, diese Tipps anzusehen und zu überlegen, wie man sie im Alltag umsetzen kann. Hier ein paar Tipps, die mir helfen.

1. Tagesstruktur und -planung

Auch ich bin gerade viel zu Hause und arbeite im Home-Office. Dennoch versuche ich die tägliche Routine einzuhalten, auch wenn ich nicht im klassischen Sinn in die Arbeit gehe, sondern von zu Hause aus arbeite, habe ich genau denselben Zeitplan, als würde ich in die Arbeit gehen.

Das heißt, ich stehe ganz normal auf, wasche mich, ziehe mich an, frühstücke und gehe dann quasi arbeiten. Auch wenn man gerade nicht in Home-Office ist und weniger zu tun hat, sollte man sich einen Tagesplan erstellen, empfehlen die Psychologinnen und Psychologen. Was tue ich heute, wann tue ich es. In dieser Zeit können Hobbies wie zum Beispiel Malen oder Schreiben helfen, je nachdem was einem mehr liegt.  

Kreative Dinge wie Tagebuch schreiben oder ein Bild malen helfen dabei, sich abzulenken und man hat das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

2. Es ist nur vorübergehend

Mir persönlich hilft es, sich vor Augen zu führen, dass das alles ein vorübergehender Zustand ist. Die Ausgangsbeschränkungen werden vorbeigehen und man kann sich auf die Dinge freuen, die man dann machen wird. Ich habe mir schon eine Liste erstellt.

3. Beschäftigen Sie sich nicht den ganzen Tag mit dem Corona-Virus

Zurzeit werden wir mit Meldungen über den Corona-Virus bombardiert. Ich habe meinen Nachrichtenkonsum bewusst auf eine bestimmte Tageszeit begrenzt und versuche meine Informationen nur über seriöse Medien zu bekommen. So kommt man nicht ins Grübeln.

4. Kein Einschränken der Sozialkontakte, sondern ein Verändern

Eine wichtige Maßnahme ist, dass man soziale Kontakte einschränken soll. Das heißt, nur die nötigsten zu pflegen. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht in Verbindung bleiben kann. Ich telefoniere häufiger mit meinen Verwandten. Eine Kollegin hat mir von einer Möglichkeit erzählt, ein „Online-Kaffekränzchen“ zu veranstalten.

Jeder setzt sich zu einer bestimmten Uhrzeit vor Skype mit einer Tasse Kaffee. Oder schreiben Sie einem lieben Menschen doch mal einen langen Brief mit guten Gedanken und verschicken ihn per Mail.

5. Kleine Spaziergänge um den Block

Man muss sich nicht zu Haus einigeln, kleine Spaziergänge alleine um den Häuserblock sind möglich und auch wichtig. Falls man einen Balkon hat, kann man sich auch kurz mal auf den Balkon setzen und Sonne tanken. Zusätzlich hat es mir geholfen, mehr auf schöne Dinge in meiner Umgebung zu achten. Die Blumen auf dem Balkon, die gerade rauskommen, der Sonnenschein, der blaue Himmel.

Das waren die Tipps, die mir helfen. Falls Sie Fragen rund um den Corona-Virus haben, der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen hat eine Liste wichtiger Telefonnummern zusammengestellt. Diese enthält auch Stellen für psychologische Beratung.

Weitere Tipps

Zum Abschluss noch ein paar weitere Tipps: Teil 1, Teil 2

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