Dachverband der Steirischen Behindertenhilfe: Rotes Kreuz als Verwalter für Zivildiener?

Die Steirische Behindertenhilfe erhebt massiven Einspruch gegen die Pläne des Innenministeriums der größten Einsatzorganisation für Zivildiener nun auch die Zivildienerverwaltung und die Zuteilung der Zivildiener zu übergeben.

Im Zivildienstgesetz vom 1. Jänner 2001 wurde festgelegt, mit der Vergabe und Verwaltung der Zivildiener eine private Firma zu beauftragen. Auf die Ausschreibung in der Wiener Zeitung haben sich unter anderen zwei Zivildiensteinsatzorganisationen beworben. Das Rote Kreuz scheint nun den Zuschlag erhalten zu haben, denn über Inserate wird bereits geeignetes Personal gesucht. Eine offizielle Benachrichtigung an jene Organisationen, die Zivildiener beschäftigen, gibt es seitens des zuständigen Ministeriums aber noch nicht.

Die Steirische Behindertenhilfe dazu: Eine Vergabe der Zivildienerverwaltung an das Rote Kreuz stellt eine eindeutige Ungleichbehandlung im Sinne des Gesetzes dar und ist daher auch klar abzulehnen. Es kann doch nicht sein, dass der größte Nutznießer in Zukunft die Zuteilung der Zivildiener an die anderen Einsatzorganisationen kontrolliert.

Die Steirische Behindertenhilfe erwartet sich vom zuständigen Ministerium eine Reaktion auf die Proteste der Einsatzorganisationen in Form der Zurücknahme dieser Entscheidung.

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