Das Gesetz behindert behinderte Menschen

Wirtschaft, AMS und Caritas: Stärkere Integration im freien Arbeitsmarkt

Raus aus den geschützten Werkstätten, rein in den offenen Arbeitsmarkt. So könnte man überspitzt die Pläne der Sozialpartner und der Caritas in Sachen behinderter Menschen zusammenfassen, berichtet der Kurier.

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  • Nun, ich denke, dass durch die weitere Aufweichung des besonderen Kündigungsschutzes in wirtschaftlich äußerst angespannten Zeiten nicht dazu führt, dass mehr behinderte Menschen Arbeit am 1. Arbeitsmarkt finden. Vielmehr ist zu befürchten und wahrscheinlich, dass die Arbeitslosenrate bei den behinderten Menschen drastisch ansteigen wird, da die Hemmschwelle für die Kündigung behinderter Arbeitnehmer bald gleich Null sein wird. Es wäre also verantwortungslos, eine solche Maßnahme zu setzen.

  • Wichtiger, als den ohnehin schon aufgeweichten besonderen Kündigungsschutz, zu lockern wäre, die diskriminierenden Berufsverbote für behinderte Menschen zu beseitigen. Wegen der „körperlichen Uneignung“ dürfen behinderte Menschen zumeist nicht Lehrer, Richter, Rechtspfleger, Staatsanwalt, Gerichssachverständige, Gerichtsdolmetscher, Apotheker, Dentist, Kindergärtner, Erzieher etc werden. Und das, obwohl heuer die EU-Richtlinie zu Gleichbehandlung behinderter Menschen in Beschäftigung und Beruf umzusetzen ist.