Das hat mit Menschenwürde nichts zu tun

"Das hat mit Menschenwürde nichts zu tun", so titelt die Mittelbayerische Zeitung ein Interview mit der Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele zur derzeitigen Praxis der Anrechnung des Einkommens und Vermögens im Rahmen der Eingliederungshilfe.

Verena Bentele
Tom Maelsa

Die Beauftragte setzt sich für die längst überfällige Reform des Gesetzes und die Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes ein.

„Mir ist wichtig, dass Leistungen für Behinderte unabhängig von Einkommens- und Vermögensgrenzen bezahlt werden. Wenn Menschen mit Behinderung, die einen hohen Assistenzbedarf haben, nicht mehr als 2600 Euro auf dem Konto haben dürfen, dann können sie keine Rücklagen bilden, nicht für Auto, Urlaub, Wohnung oder für die Ausbildung der Kinder sparen. Zudem wird noch das Einkommen des Partners angerechnet. Das alles hat mit Menschenwürde und einem selbstbestimmten Leben nichts zu tun“, erklärte Verena Bentele u.a. im Interview mit Reinhard Zweigler von der Mittelbayerischen Zeitung.

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0 Kommentare

  • Ganz meiner Meinung!

    Das kann sich OÖ ebenfalls hinter die Ohren schreiben und endlich mit der Ungerechtigkeit aufhören, z.B. für Persönliche Assistenz Einkommen (und ggf. Vermögen) oder für das Arbeiten in Behindertenwerkstatt (für ein Taschengeld) Kostenbeiträge aus Vermögen zu verlangen.