„Das sind wirklich heikle und hochpolitische Fragen“

Justizministerin Mag. Karin Miklautsch (FPÖ) nimmt im Nachrichtenmagazin Profil zur Fristenregelung Stellung.

Karin Miklautsch
FPÖ

Im Profil vom 26. Juli 2004 wird Justizministerin Mag. Karin Miklautsch (FPÖ) zu ihren Zielen und ihrem Amtsverständnis befragt. In diesem Interview wurde auch das Thema Fristenregelung angesprochen.

Profil: Zum Thema Fristenlösung: Im November 2003 hat Sozialminister Haupt angekündigt, die Frist für die Abtreibung behinderter Föten von neun auf drei Monate senken zu wollen. Gleichzeitig erörtern Experten die Frage, welche Untersuchungen an befruchteten Eiern gemacht werden dürfen.

Mag. Karin Miklautsch: Das sind wirklich heikle und hochpolitische Fragen.

Profil: Deshalb stellen wir sie. Viele Frauenorganisationen befürchten, im Zuge einer solchen Debatte könnte gleich die ganze Fristenlösung hinterfragt werden.

Miklautsch: Der Kern der Fristenlösung muss auf jeden Fall bleiben. Ich finde, das die derzeitige Regelung okay ist und es jeder Frau vorbehalten bleiben soll, ob sie davon Gebrauch macht oder nicht. Wie die Detailfragen geklärt werden, ist offen. Die Debatte wird geführt werden, da bin ich mir ganz sicher.

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  • Abtreibung ist Mord!

  • Die schwangere Frau steht mit der Entscheidung für oder gegen Abtreibung sowieso meist alleine, und mit dem Baby danach oft auch, sogar wenn es gesund ist. So what?