DB Baureihe 425 mit Hebelift

Deutsche Bahn AG legt Pläne vor

Das Programm der Deutschen Bahn AG zum barrierefreien Reisen wurde am 24. Juni 2005 im Bundeskanzleramt der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Deutsche Bahn AG (DB) hat in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden der Behindertenselbsthilfe ein Programm zur Herstellung von Barrierefreiheit aufgestellt, das in wesentlichen Punkten die Aspekte der Barrierefreiheit mit den Interessen eines wettbewerbsorientierten Dienstleistungsunternehmens in Einklang bringt“, erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack.

„Alle Fahrzeuge für den Fernverkehr, die die Bahn seit Juli 2004 bei der Industrie in Auftrag gibt, werden über fahrzeuggebundene Einstiegshilfen verfügen“, hält die Deutsche Bahn AG in einer Aussendung fest.

Eine Arbeitsgruppe, der auch Mitglieder des Deutschen Behindertenrates angehören, soll die weitere Entwicklung des Programms begleiten, berichtet kobinet-nachrichten.

Was die Deutsche Bahn AG plant
SprecherIn: Ellen Engel (Behindertenbeauftragte Deutsche Bahn AG)
Audioquelle: Deutsche Bahn AG

Die Zielgruppe der mobilitätseingeschränkten Reisenden, ist für uns eine sehr wichtige Zielgruppe und endsprechend, auch ist das Thema barrierefreies Reisen ein ganz wichtiges. Und dies nicht nur vor dem Hintergrund des Gleichstellungsgesetzes, sondern die Bahn hat auch schon vorher vieles umgesetzt.

Grundsätzlich werden in Bahnhöfen, bei Neubauten oder umfassenden Umbaumaßnahmen barrierefreie Standards umgesetzt.

Und was jetzt Fahrzeuge anbetrifft: Viele Fahrzeuge im Nahverkehr haben schon fahrzeuggebundene Einstiegshilfen und auch die neuen Fahrzeuggenerationen im Nah…, mmh im Fernverkehr werden auch fahrzeugsgebundene Einstiegshilfen haben, was dann speziell dem Rollstuhlfahrer das Einsteigen erleichtert.

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  • Klaus-Günter Mattlat

    Von wegen barrierefreie Bahnhöfe, in Georgensgmünd,Pleinfeld und Weißenburg ist dort Fehlanzeige, man kommt mit den Rollstuhl nicht zum Zug. Das gleiche gidt für den Mobilitätsdienst, in Nürnberg ist ab 23:00 h schluß und wenn man dort anruft und dann für 3 Tage später den Mobilen Dienst anfordert Beispiel: von Georgensgmünd über Pleinfeld nach Gunzenhausen mit den E-Rolli“
    dann bekommt man die Antwort: Wir sind nicht dazu verpflichtet an Bahnhöfen ohne Personal hinzukommen und zu helfen! Das ist mit dem EU-Gesetz vom 01.07.2008 aber anders, Herr Medron und Altkanzler Schröder haben dieses 2007 unterzeichnet.

  • Klaus-Günter Mattlat

    Von wegen barrierefreie Bahnhöfe, in Georgensgmünd, Pleinfeld und Weißenburg ist dort Fehlanzeige, man kommt mit den Rollstuhl nicht zum Zug. Das gleiche gidt für den Mobilitätsdienst, in Nürnberg ist ab 23:00 h schluß und wenn man dort anruft und dann für 3 Tage später den Mobilen Dienst anfordert Beispiel: von Georgensgmünd über Pleinfeld nach Gunzenhausen mit den E-Rolli“
    dann bekommt man die Antwort: Wir sind nicht dazu verpflichtet an Bahnhöfen ohne Personal hinzukommen und zu helfen! Das ist mit dem EU-Gesetz vom 01.07.2008 aber anders, Herr Medron und Altkanzler Schröder haben dieses 2007 unterzeichnet.
    Bis dato, also 8.10.2011 hat sich nichts geändert sondern es sind noch ein paar Stellen der Zugbegleiter/in abgebaut worden und im ländlichen Gebieten wie Georgensgmünd, Pleinfeld, Weißenburg werden in absehbarer Zeit keine Stationen barrierefrei werden