Deutsche Bahn: Barrierefreiheit auf die lange Bank geschoben

Barrierefreiheit wird nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Markus Kurth bei der Deutschen Bahn auf die lange Bank geschoben.

Deutsche Bahn
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Der behindertenpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen äußerte sich am 22. April 2010 zum beabsichtigten Kauf des britischen Transportunternehmens Arriva durch die Deutsche Bahn.

„Wenn es um die Barrierefreiheit von Bahnhöfen und Zügen bei der Deutschen Bahn geht, wird uns seit Jahren das Kostenargument vorgehalten“, erklärte Kurth. Bahnhöfe werden erst ab einer Reisendenzahl von 1.000 am Tag in die sogenannte Priorisierungsliste aufgenommen. Selbst dann könne es noch Monate und Jahre dauern, bis der barrierefreie Umbau vorgenommen wird.

„Der oft nicht barrierefreie Einstieg sowie die Begebenheiten im Zug behindern die Mobilität der betroffenen Personen. Der beabsichtigte Kauf des britischen Transportunternehmens Arriva für 2,7 Milliarden Euro zeigt einmal mehr, wofür das Geld bei der Deutschen Bahn ausgegeben wird“, so der Abgeordnete. „Das Kostenargument lassen wir der Deutschen Bahn nicht mehr durchgehen, wenn es um die Herstellung von Barrierefreiheit geht.“

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