Deutsche Firma erfindet das Rollstuhlrad neu

Die Firma trivida hat ein teilbares Rollstuhlrad entwickelt, das den Transfer erleichtern soll.

2 Rollstuhlräder für manuelle Rollstühle vor grauem Hintergrund. Bei beiden Rädern ist das obere Drittel des Rades wie eine Pizzaschnitte heruntergenommen. Links ein Rad aus Kunststoff mit Kunststoffspeichen, rechts ein vollflächigges Carbonrad.
Trivida

Die Räder eines Rollstuhls sind unerlässlich, können beim Transfer vom Rollstuhl auf eine andere Sitzfläche aber auch ein Hindernis sein. Deswegen hat die deutsche Firma trivida ein teilbares Rad entwickelt.

Das Rollstuhlrad ist in drei Segmente unterteilt. Diese lassen sich sehr einfach, unabhängig voneinander entriegeln und teilweise abnehmen.

Der YouTube-Kanal barrierefrei1 hat in einem Video das Rad vorgestellt und zeigt, dass sich die einzelnen Radteile ganz leicht entfernen lassen, sogar während man im Rollstuhl sitzt. So wird man auch unabhängiger, wenn es um die Montage des Rades geht.

Denn, muss man das Rad als Ganzes entfernen, ist man häufig auf die Hilfe von anderen angewiesen. Trotz der leichten Bedienung, bietet das Rad Sicherheit.

„Das trivida Rad ist für fast alle Rollstühle, die auf dem Markt sind, einsetzbar“, teilt Raimond Schmoll von trivida mit. Das Rad gibt es wahlweise aus Carbon oder aus hochwertigem Kunststoff. 150 kg an Gewicht hält das Rad aus.

Unkompliziertes seitliches Umsetzen

Entwickelt wurde das Rad von Christian Czapek. Czapek’s Bruder war auf einen Rollstuhl angewiesen. Da Czapek seinen Bruder pflegte, wurden ihm die Schwierigkeiten des Transfers aus dem Rollstuhl bewusst. Aus dieser Inspiration heraus entwickelte er das Rad.

Das neue Rad soll das Umsetzen aus dem Rollstuhl erleichtern. Dadurch, dass sich der oberste Teil des Rades einfach herausnehmen lässt, ist ein einfacherer und sicherer Transfer möglich. Das ermöglicht dem Betroffenen auch mehr Selbstständigkeit.

In Österreich kann man es bei der Firma NewMedX kaufen.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.