Deutscher Bundestag berät über Präimplantationsdiagnostik

Die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) soll gesetzlich geregelt werden.

Deutscher Bundestag in Berlin
Deutscher Bundestag / Hermann J. Müller

Der Bundestag berät am 14. April 2011 ab 9 Uhr in erster Lesung drei Gesetzentwürfe. Deren Ziel ist es, einen einheitlichen Umgang mit Gentests an künstlich erzeugten Embryonen festzuschreiben. Alle Gesetzesentwürfe stammen von jeweils fraktionsübergreifenden Parlamentariergruppen.

So haben unter anderen die Abgeordneten um Birgitt Bender (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Kauder (CDU/CSU) und Pascal Kober (FDP) einen Gesetzentwurf für ein komplettes Verbot der PID eingebracht.

Die Parlamentarier um René Röspel (SPD), Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) und Patrick Meinhardt (FDP) setzen sich mit ihrem Gesetzentwurf hingegen für eine begrenzte Zulassung ein. PID soll zwar grundsätzlich untersagt sein, in Ausnahmefällen jedoch unter strengen Auflagen angewandt werden dürfen. Auch die Abgeordneten Ulrike Flach (FDP), Peter Hintze (CDU/CSU) und Dr. Carola Reimann (SPD) setzen sich mit ihrem Gesetzentwurf für eine Zulassung in Ausnahmefällen ein.

Für die Aussprache sind zwei Stunden und 30 Minuten vorgesehen.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich