Deutschland: Behindertenverband protestiert vor Bahn-Zentrale

Mit einer Protestaktion am 11. August 2009 vor der Bahn-Zentrale auf dem Potsdamer Platz will der Berliner Behindertenverband die Verantwortlichen des Staatskonzerns ermahnen, mehr für die Barrierefreiheit zu tun.

Deutsche Bahn
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Anlass ist die Weigerung der Bahn, bei der am 6. Juli begonnenen gründlichen Sanierung der Fußgängerbrücke vom Bahnhof Friedrichstraße über die Spree zum Schiffbauerdamm Vorgaben für Barrierefreiheit zu erfüllen. Reisende aus den Regionalzügen und Fahrgäste der S-Bahn mit eingeschränkter Mobilität könnten die Brücke weiterhin nicht benutzen (kobinet 24.7.09).

Eigentümer der Brücke ist die Bahn AG (DB Netz-Ost). Sie trägt nach Ansicht des Behindertenverbands die Verantwortung dafür, dass eine Brücke für weitere fünfzig Jahre als Barriere im Wege stehen soll – auch für Familien mit Kinderwagen, für Radfahrer und Reisende mit viel Gepäck.

Deshalb hat der Berliner Behindertenverband alle solidarischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zur Teilnahme an der Aktion aufgerufen. Sie steht unter dem Motto „Brücken sollen Barrieren überwinden, nicht Barriere sein“.

Dienstag, 11. August 2009 von 11:00 – 12:00 Uhr, Deutsche Bahn AG, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin

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