Deutschland: Diskriminierungsfälle einheitlich erfassen

Wer ist in Deutschland von Diskriminierung betroffen? Wie oft kommen Beratungsanfragen? Zu welchen Merkmalen kommen sie?

Symbolbild Zahlen unter Beobachtung
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Um grundlegende Fragen wie diese zu klären, will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine gemeinsame und einheitliche Datenerfassung zu Diskriminierungsfällen vorantreiben. Deren Leiterin Christine Lüders sagte heute in Berlin: „Wir brauchen dringend eine verbesserte Datenlage zur Diskriminierung.“ Das sei inzwischen bei allen relevanten Akteuren unbestritten und daher ein wichtiges Ziel ihrer Arbeit.

„Wir wollen eine Stelle schaffen, die eine solche einheitliche und anonymisierte Datenerfassung realisiert“, so Lüders. Derzeit werden Daten zu Diskriminierungen bei den unterschiedlichen Akteuren in unterschiedlicher Form erhoben.

Die Entwicklung einer einheitlichen Datenerhebung werde in engem Dialog mit den zahlreichen Beratungsstellen in Deutschland geschehen, kündigte Lüders an. „Wir hoffen alle beteiligten Stellen davon überzeugen zu können, dass eine einheitliche Datenerhebung notwendig ist. Als möglichen Nachweis vor Gericht oder auch in der Forschung brauchen wir dringend einheitliche und verlässliche Daten.“

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