Deutschland: Inklusive Schulpolitik jetzt einleiten

Drei Tage lang haben in Köln rund 500 Eltern, Lehrer, Wissenschaftler, Verwaltungsfachleute und Politiker beraten, wie inklusive Schulen alle Kinder und Jugendlichen – mit und ohne Behinderung – gemeinsam unterrichten und individuell fördern können.

Plakat Eine Schule für Alle
mittendrin e.V.

Sie verabschiedeten am 14. März 2010 eine Erklärung des nordrhein-westfälischen Bündnisses „Eine Schule für Alle“. Darin fordern sie die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nachzukommen und die notwendigen Schritte zu einer Schule für alle in einem inklusiven Schulsystem einzuleiten.

Die Erklärung wendet sich gegen das gegliederte deutsche Schulsystem, das gegen humane und demokratische Grundsätze und internationale menschenrechtliche Übereinkünfte verstoße.

Mit mehr als 50 Veranstaltungen hatte der Kongress aufgezeigt, dass die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen ins allgemeine Schulsystem machbar ist. Zur Eröffnung am Freitag mahnte UN-Sonderberichterstatter Prof. Vernor Munoz die deutschen Bundesländer noch einmal, den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems zeitnah in Angriff zu nehmen.

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