Deutschland: Linke streitet auf Parteitag um neue Führung

Nach seit Monaten andauernden Flügelkämpfen und Niederlagen bei mehreren Landtagswahlen will die Linke auf ihrem heute beginnenden Parteitag eine neue Führung wählen.

Flagge Die Linke
Fabian Bromann

„Entweder es gelingt ein Neubeginn oder es endet in einem Desaster bis hin zu einer möglichen Spaltung“, warnte Linksfraktionschef Gregor Gysi in der Süddeutschen Zeitung.

3 KandidatInnen mit Behinderung

Für den Parteivorstand kandidieren in der Lokhalle Göttingen auch drei Menschen mit Behinderungen.

Nach zwei Jahren im Parteivorstand will Irene Müller aus Mecklenburg-Vorpommern weiterhin aktiv mitarbeiten und sich für eine selbstbestimmte und emanzipatorische Behindertenpolitik einsetzen.

Stephan Lorent aus Berlin von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik kandidiert erstmals für den Parteivorstand und bewirbt sich um den Posten als stellvertretender Vorsitzender.

Kurzfristig für eine Kandidatur hat sich Arnd Hellinger aus Nordrhein-Westfalen entschlossen. Als ersten Punkt, warum ihn der Parteitag in den Vorstand wählten sollte, nannte der Bochumer: „Weil ich eine tiefe Abneigung gegen jede Art von Grabenkämpfen und sonstige Eifersüchteleien in dieser Partei habe.“ Für ihn seien Begriffe wie Barrierefreiheit und Inklusion keine leeren Worthülsen. Die Behindertenrechtskonvention sei national geltendes Recht. „Aber im Alltag – auch innerhalb unserer Partei – ist Ausgrenzung und Ignoranz gegenüber Menschen mit Behinderung nach wie vor auf vielen Ebenen trauriger Alltag“, so Hellinger.

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