Deutschland: Mahnmal muß barrierefrei zugänglich sein

In Berlin sorgen die Planungen für ein Holocaust-Mahnmal für heftige Aufregung.

Behinderte Menschen waren bekanntlich ebenfalls Opfer des Holocaust und „es ist für mich undenkbar, daß bei einem Mahnmal auch nur die Andeutung dieser Diskriminierung wiederholt wird“ erklärte die renommierte behinderte Bürgerrechtlerin Marilyn Golden anläßlich eines Besuches zur Feier des Anfang Mai in Kraft getretenen Behindertengleichstellungsgesetzes.

Nur wenige der mehr als 100 Wege durch das Mahnmal seien wegen hoher Steigungen und Neigungen und der fehlenden Breite für RollstuhlfahrerInnen benutzbar.

„Ich will meinen im KZ ermordeten Vorfahren ohne Barrieren gedenken können“, ärgert sich Dr. Sigrid Arnade vom Netzwerk Artikel 3.

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