Feuerwehr

Deutschland: Mit der Feuerwehr in den Zug?

Am neugebauten Bahnhof Jena-Paradies scheint eine Lösung für die Abdeckung der Servicelücken beim Ein- und Ausstieg für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer in Sicht.

Einen ungewöhnlichen Weg hat die Deutsche Bahn eingschlagen um den extrem mangelhaften Service an Bahnhöfen zu heben, berichtet kobinet-nachrichten.

Das Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hatten in den letzten Wochen gegen den Abbau des Service für den Ein- und Ausstieg für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer an den Bahnhöfen Jena-Paradies und Jena West protestiert, den die Deutsche Bahn Ende August verkündet hatte.

Mittels einer Demonstration und engagierter Medienarbeit konnten die Behindertenorganisationen eine breite Solidarisierung und eine teilweise Rücknahme der Serviceeinschränkungen durch die Deutsche Bahn erreichen. Die Bahn plante aber weiterhin einen massiven Serviceabbau während der Mittagsstunden und an Wochenenden.

Nun kam der überraschende Lösungsvorschlag: Die Feuerwehr muss her.

Notfall: Ein- und Ausstieg

Welches Armutszeugnis hier die Deutsche Bahn abgelegt hat, sei hinterfragt. Schafft es ein großer Verkehrsbetrieb wirklich nicht ureigenste betriebliche Maßnahmen – nämlich den Ein- und Ausstieg von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern – zu organisieren?

Es scheint so. Peinlich, Peinlich.

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0 Kommentare

  • … bei uns in Österreich gibt es vielerorts gleich gar keine Möglichkeit, in einen Zug einzusteigen. – Mehr als peinlich und ungerecht zugleich!