Die Rechte behinderter Kinder in der Verfassung zu verankern ist von großer Bedeutung

Am Mittwoch wurde ein Gesetzesantrag eingebracht, mit dem die Rechte von Kindern in der Bundesverfassung verankert werden.

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

„Dass im Rahmen der Verankerung der Kinderrechte in der österreichischen Verfassung die Rechte behinderter Kinder explizit angeführt sind, ist für diese Kinder, deren Eltern und auch für mich persönlich von großer Bedeutung“, so die SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig am Freitag.

„Für die Inklusion behinderter Kinder ist die Verankerung ihrer Rechte in der Verfassung besonders wesentlich“, betonte Königsberger-Ludwig. Anschließend an diesen Erfolg sei auch wieder der Kindergartenbesuch behinderter Kinder zu thematisieren. „Die SPÖ hat bereits im Jahre 2006 einen Antrag für ein Bundesrahmengesetz für Kindereinrichtungen eingebracht“, aber auch die Länder seien hier in die Pflicht zu nehmen.

„Sie sind dafür zuständig, genügend behindertengerechte Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen, denn jedes Kind, ob behindert oder nicht, hat das Recht auf einen adäquaten Kindergartenplatz“, so Königsberger-Ludwig abschließend.

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  • Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass das Recht für behinderte Kinder auf einen Kindergartenplatz in der Bundesverfassung verankert werden soll. Ich hoffe aber, dass es nicht nur bei einem Besetztesantrag bleibt. Als Mutter eines behinderten Kindes müsste ich hinnehmen, dass meine Tochter nur 11 Stunden/Woche im Kindergarten anwesend sein durfte, obwohl alle anderen gesunden Kinder 33 Stunden im Kindergarten sein durften.Begründung: „Ihr Kind ist soviel Arbeit, weil sie eine 1:1 Betreuung braucht, benötigt sie die volle Aufmerksamkeit einer Pädagogin, und das ist für die Gemeinde zu teuer“ Leider habe ich durch meinen Kampf in der Öffentlichkeit auch erfahren(müssen), dass die Gemeinde die Mehrkosten, die dadurch entstanden wären, am Jahresende wieder vom Land zurückerstatten bekommen hätte. Außerdem erklärte mir ein Sekretär eines hochrangigen Politikers, dass , wäre meine Tochter ein ausländisches Kind, alles leichter wäre. Zitat: „Wäre Michaela ein ausländisches Kind, ist der STAAT zuständig dafür, da sie gegenüber österreichischen Kindern nicht benachteiligt werden darf, da sie leider ein österreichisches behindertes Kind ist, ist die Gemeinde zuständig in der das Kind lebt.- hat die Gemeinde kein Geld dafür- hat man ist es leider schwierig, das Kind zu integrieren“ SEHR GERECHT; HA; WENN MAN ALS MUTTER BETROFFEN IST; ist es leider nicht lustig, das gesagt zu bekommen, dass man froh sein sollte, in dieser Zeit zu leben!