Diskussion um Exklusivvertrag der Lebenshilfe Tirol

Nach der Kritik des Tiroler Rechnungshofes werden nun Konsequenzen gefordert.

Fritz Dinkhauser
Liste Fritz Dinkhauser

Der Standard berichtet am 16. März 2012 von der Forderung des Tiroler Abgeordneten Fritz Dinkhauser vom Bürgerforum, den Exklusivvertrag der Lebenshilfe Tirol mit dem Land aufzukündigen.

Mit einem so genannten Partnerschaftsvertrag (ein Exklusivvertrag mit dem Land Tirol) genießt die Lebenshilfe Tirol seit 2005 eine Sonderstellung unter den sozialen Einrichtungen Tirols, berichtet die Tiroler Tageszeitung: „Dieses ‚Privileg‘ wird in dem seit wenigen Tagen vorliegenden Rohbericht des Landesrechnungshofs erneut kritisiert.“

Rohbericht des Tiroler Landesrechnungshof

Es sind kürzlich die – teilweise erschreckenden – Ergebnisse der Überprüfung der Tiroler Lebenshilfe durch den Tiroler Rechnungshof bekannt geworden.

„Die Prüfer des Rechnungshofes stellten astronomische Gehälter der früheren Geschäftsführer fest und bemängelten auch, dass der ehemalige Präsident Hans-Peter Zobl stattliche Honorare für Aufträge aus der Lebenshilfe bekommen hat“, hält der ORF dazu fest.

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0 Kommentare

  • Aber die Lebenshilfe muss doch das Pflegschaftsgericht querfinanzieren

  • SONDER – PRÜFUNG AUCH IN SALZBURG NOTWENDIG !!!

    Auch hier in Salzburg haben wir das vergleichbare Problem : diese selbsternannte sogenannte „LEBENS – HILFE“ diktiert der Landes – Verwaltung seit vielen Jahren ohne öffentliche Rechts – Vorschriften die Konditionen der landesweiten Behinderten – Entsorgung in gut getarnte und äußerlich perfekt behübschte Aussonderungs – Anstalten. Und nun sind bereits volle 2 Jahre vergangen seit der formlosen Ausrufung und Installierung eines angeblichen „Behinderten -Beirates“ – es gibt ihn jedoch in der Praxis noch immer nicht, wie ich vor etlichen Tagen direkt im Salzburger Landtag vom „grünen“ Fraktionsführer vernehmen mußte.
    Da ist nun die Steiermark wieder einmal einen wesentlichen Schritt voraus: der vollständige Leistungs – Katalog der dortigen Behinderten – Hilfe mit 115 Seiten ist auf der Landes – Homepage veröffentlicht und dazu auch die Vorschriften über die Rechnungslegung. Insgesamt gibt es ca. 200 Seiten diesbezügliche öffentliche Vorschriften frei zugänglich im Internet – während es Salzburg nur auf überaus klägliche zehn Seiten bringt.
    Dies allein sagt schon alles : es wird grundsätzlich alles geheim ausgehandelt ohne Nachvollziehbarkeit und unter Ausschluß unseres Salzburger Landes – Rechnungs – Hofes. Ich verlange nun von den Salzburger Landtags – Abgeordneten eine Beschluß – Fassung für eine sofortige Sonder – Prüfung der gesamten geheim gehaltenen Gebarung zwischen der Sozial – Abteilung und der „Lebens – Hilfe“ gGmbh. Der diesbezügliche Tiroler Antrag ist übrigens faksimiliert im Original auf der Tiwag – Homepage zu finden als Anreiz & Muster. Es wäre nett, wenn die Redaktion BIZEPS dorthin einen direkten Link legen könnte.
    Weiters muß ich erneut den konkreten Verdacht in aller Öffentlichkeit äußern, daß die Salzburger „Lebens – Hilfe“ in perfekter Zusammenarbeit mit der Sozialabteilung und den Pflegschaftsrichtern das Heimvertrags-Gesetz massiv ignoriert.