Sigisbert Dolinschek

Dolinschek: Sozialbereich schafft Arbeitsplätze

Der Sozialstaatssekretär unterstrich auch die Wichtigkeit der Einführung der Behindertenmilliarde, durch die die Arbeitslosenzahl allein bei Frauen um 5,87 Prozent sank.

Im Zuge der gemeinsamen Pressekonferenz mit NAbg. Uwe Scheuch zum Thema „Zukunft soziales Österreich – Vereinheitlichung der Sozialberufe“ nannte Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek als Ziel dieser Pressekonferenz, die vielen Möglichkeiten der Beschäftigungsmaßnahmen im Sozialbereich aufzuzeigen, aber auch die Gesellschaft und die Bundesländer für diesen Bereich zu sensibilisieren.

„Es wird oft übersehen, dass gerade der Sozialbereich in großem Ausmaß Beschäftigung und damit Arbeitsplätze für unser Land bringt. Wichtig ist hier vor allem, den Bundesländern ihre Säumigkeit vor Augen zu führen. In diesem Bereich liegen viele Arbeitsplatzmöglichkeiten vor uns, die einfach seitens einiger Länder nicht genutzt werden“.

„Allein die Neuordnung der Integrativen Betriebe stellt für 2005 rund 1700 Arbeitsplätze bereit. Beschäftigung schaffen bedeutet auch die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes: Allein die investiven Maßnahmen im Baubereich um gerade die bestehenden Barrieren der Vergangenheit abzubauen, sind daher auch ein wesentlicher Faktor für die Bauwirtschaft unseres Landes“, so Dolinschek weiter.

„Überhaupt bin ich teilweise von der Sozialpolitik einzelner Bundesländer enttäuscht. Wenn ich allein an die Steiermark und das jährliche Theater um die Heizkostenzuschüsse denke, oder das Bundesland Wien, das ein Sinnbild einer sozialpolitischen Bankrotterklärung darstellt. Und genau aus diesem Grund wird es auch in Zukunft so wichtig sein, dass unser Ressort mit den Bundessozialämtern vor Ort in den Bundesländern angesiedelt bleibt. Hier stelle ich ein weiteres Mal klar, dass die vom Finanzministerium angedachte Veränderung der Bundessozialämter sicherlich nicht in Frage kommt!“.

Der Sozialstaatssekretär unterstrich auch die Wichtigkeit der Einführung der Behindertenmilliarde, durch die die Arbeitslosenzahl allein bei Frauen um 5,87 Prozent sank.

Der Anteil der Behinderten an den Gesamtarbeitslosen wurde im Jahr 2004 von 12,7 Prozent auf 11,8 Prozent minimiert. Die Weiterführung der Behindertenmilliarde 2005 bedeutet die Sicherung von etwa 9.000 Beschäftigungsverhältnissen und die Schaffung von mehr als 4.700 neuen Arbeitsplätzen.

„Wenn die säumigen Bundesländer wie Wien, Niederösterreich, das Burgenland, Vorarlberg, Tirol und Salzburg endlich ihre gesetzliche Pflicht erfüllen würden, könnten mehr als 1700 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Stattdessen werden die Steuerzahler dieser Bundesländer mit den anfallenden Ausgleichstaxen bestraft. Ich fordere hiermit die Bundesländer auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen“, so Dolinschek.

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