Donauturmgeschichte (Fortsetzung)

Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, werden wir an dem Thema "Donauturm - für RollstuhlfahrerInnen verboten" weiterarbeiten.

Donauturm
Rouhani, David

Es gab sehr viele Reaktionen.

Von „das war doch schon immer so.“ bis „das darf doch nicht wahr sein!“ reichten die Rückmeldungen.

Wir werden so lange auf diesen wunden Punkt zeigen, bis eine für alle vernünftige und vertretbare Lösung gefunden wird.

NR Dr. Helene Partik-Pable (FPÖ):

In Ihrer Ausgabe Nr. 3/93 berichteten Sie über den Fall einer Schulklasse, die mit einem behinderten Mitschüler im Rollstuhl den Donauturm besichtigen wollte.

„Ich habe mich nun in einem Brief an den Bürgermeister sowie den Geschäftsführer der Donauturm Aussichtsturm- und RestaurantbetriebsgesmbH gewandt und ersucht, diesen Mißstand zu beheben. Wie mir mitgeteilt wurde, wurde bereits ein Antrag beim Magistratischen Bezirksamt für den 22. Bezirk eingebracht, über dessen Erledigung ich umgehend informiert werde.“

GR Dr. Peter Pilz (Grüne):

„Sie haben unsere volle Unterstützung“.

GR Mag. Franz Karl (ÖVP):

„Laut telefonischer Aussage der Leiterin des Magistratischen Bezirksamtes 22, Frau Dr. Zluwa, arbeitet die Donauturm Aussichtsturm- und RestaurantbetriebsgesmbH an einer behindertengerechten Lösung. Dann werde das MBA 22 seinen ursprünglichen Bescheid aufheben. Ich werde weiter eine behindertenfreundliche Lösung vertreten!“

Treppenlauf am Donauturm

Anstatt endlich RollstuhlfahrerInnen und Eltern mit Kinderwägen den Zugang zum Donauturm zu ermöglichen, veranstalteten die Betreiber des Donauturms auch heuer wieder einen Treppenlauf. „Der Erlös kommt einer Behindertenorganisation zugute.“

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