Dr. Oliver Koenig wird Professor für Inklusive Pädagogik und Inklusionsmanagement

Mit Semesterstart im Herbst tritt Dr. Oliver Koenig seinen neuen Aufgabenbereich an.

Oliver Koenig
Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten

Dr. Oliver Koenig, zuletzt Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, bringt sein fachliches Know-how im Department Humanwissenschaften ein.

„Es wird eine spannende und herausfordernde Aufgabe“, zeigt sich Koenig begeistert von seiner neuen Wirkungsstätte.

„Die Bertha von Suttner Privatuniversität steht für einen regen Austausch und eine profunde Ausbildung. Mir ist es wichtig, dass bei Absolventinnen und Absolventen das Fachwissen stimmt, dass sie neue Methoden effizient einsetzen können, aber auch verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen. Die Studierenden sind angehalten, während des Studiums in ihren eigenen Organisationen und Unternehmen Transformationsprojekte anzustoßen und Veränderungen zu initiieren“, so Koenig.

Experte im Bereich Transformation und Inklusion

Der künftige Studienprogrammleiter für die Studiengänge Transformatives Inklusionsmanagement (4 Semester, in Akkreditierung) und Inklusive Pädagogik (6 Semester, in Planung) absolvierte das Studium der Pädagogik mit der Fächerkombination Sonder- und Heilpädagogik an der Universität Wien.

Er schloss das Doktoratsstudium der Philosophie im Dissertationsgebiet Pädagogik an und erhielt 2014 den Fakultätspreis der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft für die beste Dissertation. Er verfügt über langjährige Lehr- und Forschungsexpertise in den Bereichen Pädagogik, Bildung und Inklusion. Zuletzt war er am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien tätig.

Berufsbegleitendes Studium: Transformatives Inklusionsmanagement

Als interdisziplinäres Studium verbindet der berufsbe­gleitende Studiengang Elemente aus den Bereichen sozialwissenschaftlicher Inklusionsforschung, der Transformationsforschung sowie des Sozialmanagements. Das ist im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig.

Der Studiengang berücksichtigt unter anderem auch die „Sustainable Development Goals“ der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, welche die Entwicklung nachhaltiger, resilienter und inklusiver Gemeinschaften und Organisationen als übergeordnete Zielsetzung definiert.

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7 Kommentare

  • zu petra flieger: es wäre interessant zu wissen, ob die grundsätze von independent living von diesen neuen professuren erfaßt sind. das ist ja das ärgerliche an dem text über herrn könig, den ich nicht kenne und dem ich alles gute wünsche. er ist übertrieben eitel und berichtet in der substanz nichts, was man mit independent living / disability studies verbinden könnte. eloquente herrschaften auf akademischem boden kennen wir beide aus unserer erfahrung ja genug.

  • @erwin.riess:

    Zur Information: Es gibt auf dem Hintergrund der neune LehrerInnenbildung in ganz Österreich Professuren an öffentlichen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen, exemplarisch seien hier Thomas Hoffmann am Institut für LehrerInnebildung und Schulforschung an der Universtität Innsbruck und Tobias Buchner an der Päd. Hochschule OÖ genannt.

  • Mit Oliver König hat man hier bestimmt eine sehr gute Wahl getroffen. Seine praxisrelevanten Projekte und wissenschaftlichen Arbeiten haben die Entwicklung in beiden Bereichen – Wissenschaft und Praxis – weitergebracht und neue Perspektiven aufgezeigt. Ich kann Oliver zur Berufung und der Hochschule zur Wahl nur gratulieren und alles Gute wünschen! Man darf positiv gespannt sein – auch auf zukünftig inhaltlich ansprechende Interviews – die bestimmt geführt werden…

  • Es ist schön zu sehen was aus jemand wird der mal klein mit Ersatzdiensten in einer Behinderten WG begonnen hat

  • Noja … eine PR Personalia auf bizeps. Liebe Leute, bitte macht ein inhaltlich spannendes Interview mit dem Kerl und dazu dann meinetwegen einen Link auf seine ots Pressemitteilung, falls vorhanden. https://www.suttneruni.at/de/studium/humanwissenschaften/inklusionsmanagement-ma

    ; -)

  • Bei so viel lobhudelei bin ich gespannt, wieviel und vor allem welche substanz beim herrn professor tatsächlich dahintersteckt. von sonder- und heilpädagogik ist die rede – das ist bildungsmäßiges mittelalter. von independent living und/oder selbstbestimmtem leben ist hingegen nicht die rede. sollte sich der professor an der privatuni als verbündeter der selbstbestimmt leben bewegung erweisen, ist er willkommen. unabhängig von dieser besetzung frage man sich, warum an den öffentlichen universitäten keine professuren für inklusive bildung eingerichtet werden. inklusive bildung und private zahlungen und private unis schließen einander im grund aus. privatunis sind schon von ihrer finanzierung her NICHT inklusiv, sondern ausschließend.

    • ich bon auch skeptisch, aber wir wollen mal sehen. erwin riess, er konnte ja keine andere fächerkombi wählen, wenn es inklusivpädagogik noch nicht an öffentlichen unis gibt, wie sie ja selbst sagen 🙂 – das ist genau der punkt, der mich auch stört