E-Book-Reader „Kindle DX“ von zwei US-Universitäten abgelehnt

Da die Vorlesefunktion des von Amazon vertriebenen Gerätes mangelhaft ist, wurde die Einführung an zwei Universitäten gestoppt.

E-Book-Reader Kindle DX zeigt Artikel der Washington Post
Amazon.com, Inc.

Eigentlich soll die Sprachausgabe ja dazu dienen, sehbehinderten Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit zu geben, Bücher selbstständig lesen / anhören zu können, auch wenn sie nicht als Hörbuch verfügbar sind.

Die Universitäten in Syracuse im US-Bundesstaat New York und Madison im US-Bundesstaat Wisconsin bemängelten, dass der „Kindle DX“ für blinde Menschen nicht nutzbar ist, berichtete unter anderem Golem.de.

Das Hauptproblem liege vor allem in der Bedienung der Menüs und beim Ein- / Ausschalten der Sprachausgabe. Weiters ist es Verlagen möglich, für ihre Werke die Sprachausgabe zu deaktivieren.

Sollten diese Probleme gelöst werden, sind die genannten Universitäten gerne bereit, elektronische Lesegeräte anzuschaffen.

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