Ein Drittel der Berliner Wahllokale nicht barrierefrei

Rund ein Drittel der 1.736 für die Stimmabgabe am 18. September in Berlin eingerichteten Wahllokale sind auf den Wahlbenachrichtigungen als "nicht barrierefrei" gekennzeichnet.

Rathaus in Berlin
BIZEPS

Eine Zumutung für ältere, gebrechliche und behinderte Menschen, für Eltern mit Kinderwagen mindestens eine unnötige Belastung, meint die taz.

In einem Kommentar schlägt die tageszeitung vor, die Wahllokale einfach zu privatisieren: „Schlicht beschämend stellt sich die Realität dar, wenn mobil eingeschränkte Menschen nicht ins Wahllokal kommen, weil dem Bezirk das Anmieten einer mobilen Rampe zu teuer ist. Es braucht Alternativen zu Wahllokalen in öffentlichen Gebäuden. Berlin will doch eine kreative Stadt sein, wieso nicht endlich auch in der Verwaltung? Deshalb: Privatisiert die Wahllokale!“

Wieso nicht in den riesigen Einkaufspassagen wählen gehen, die nun wirklich in jedem Bezirk aus dem Kraut schießen, fragt die taz: „Sie erfüllen mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Parkplätzen und Fahrstühlen alle Voraussetzungen der Barrierefreiheit. Und wenn der Wahltag verkaufsoffen wird, steigt vielleicht sogar die Wahlbeteiligung.“

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.