Eine Schande: Arbeitslosenzahlen von Menschen mit Behinderung nach wie vor erschreckend hoch!

Die aktuellen Februar-Arbeitslosenzahlen weisen aus, dass die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderungen nach wie vor erschreckend hoch ist und weit über den Arbeitslosenzahlen von nichtbehinderten ArbeitnehmerInnen liegt.

Michael Svoboda
KOBV

„Für die ÖAR sind die neuesten Zahlen bestürzend und lassen den Schluß zu, dass die bisherige Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit nicht gegriffen haben. Vor allem ist nun klar, dass die Lockerung des Kündigungsschutzes nicht länger als Argument gegen die Nicht-Einstellung behinderter Menschen gelten kann. Dieses Instrumentarium hat sich bewährt und darf nicht mehr länger zur Diskussion gestellt werden“, fordert Mag. Michael Svoboda, Vizepräsident der ÖAR und Präsident des KOBV.

Gleichzeitig fordert der ÖAR-Vizepräsident im Zuge des „Nationalen Aktionsplanes für Menschen mit Behinderungen 2012-2020 (NAP)“ den Focus verstärkt auf die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen zu legen und endlich sinnvolle, langfristige Strategien gegen die Ausgrenzung behinderter Menschen am Arbeitsmarkt zu setzen.

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0 Kommentare

  • Ja es ist mehr als beschämend, dass die Einstellungsverpflichtung von Menschen mit Behinderung nicht eingehalten wird. Bestürzend ist, dass auch der Bund, Ministerien, Landesbehörden Menschen mit Behinderung vom Arbeits-leben ausschließen. Die Behindertenvertretung der Bediensteten der Stadt Wien zeigt schon seit Jahren auf, dass die Ausgleichstaxe so erhöht gehört,
    das es „schmerzhaft“ für Jene wird, die Betroffene vom Arbeitsleben aus-schließen. Gerhard-Norbert Ludwig, Behindertensprecher der Bed.d.Stadt Wien

  • Morgenjournal 1.3.2012:
    Buchinger: „Der Vorschlag der Behindertenanwaltschaft (Anmerkung: NAP) ist etwa im Bereich Arbeitsmarkt sich ganz konkret das Ziel zu setzen, dass im Jahr 2020, das ist der Horizont für diesen Plan, die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung nicht höher ist als die für Menschen ohne Behinderung.“
    Ein paar Minuten davor hat Hr. Androsch (Thema: Schulreform) behauptet: „Man muss das Unmögliche fordern, damit man das Mögliche erhält!“ So unterschiedlich können Zielsetzungen, Konzepte sein!
    Ich finde es beschämend, wenn einem „Behindertenanwalt“ nichts anderes einfällt, als sich an „Arbeitslosenzahlen“ zu orientieren! Vielleicht hofft er ja auch, dass immer mehr „nichtbehinderte Leute“ arbeitslos werden, dann erreicht er sein Ziel auch!