25. Woche 2026 – Gräueltaten im KZ Auschwitz
Diese Sammlung an Prothesen, Miedern und Krücken ist aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wo in der Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge …
Eine bundesweite Elterninitiative fordert eine umgehende Anhebung der Deckelung der Dienstposten für Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) von 2,7 % auf 4,5 % und hat dafür am 16. Februar 2026 über 12.000 Unterschriften dem Parlament übergeben.
Schüler:innen mit Behinderungen oder Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) brauchen individuelle bedarfsgerechte Unterstützung, um einen chancengleichen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben und gleichberechtigt mit ihren Mitschüler:innen ohne Behinderungen lernen zu können.
Seit dem Jahr 1992 besteht eine Regelung zur Deckelung der Dienstposten von 2,7 Prozent. Dieser seit damals unveränderte Prozentsatz reicht nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf zu decken.
Deshalb startete eine bundesweite Parlamentarische Elterninitiative für Kinder mit besonderem Bedarf im Pflichtschulbereich. Die Initiative hat den Namen „Unsere Kinder brauchen Unterstützung JETZT und nicht irgendwann! Stoppt die NOT im Bildungsbereich!“. (Hier auf der Seite des Parlaments nachlesbar. Hier kann man sie auch online unterstützten.)
Der Österreichische Behindertenrat unterstützt die Initiative, die am 16. Februar 2026 12.284 Unterschriften an den Nationalrat übergeben hat.

Ziel der Initiative ist die sofortige Erhöhung der Quote für sonderpädagogische Lehrer:innenstunden von bisher 2,7 % auf 4,5 %. Diese Forderung ist bereits im Regierungsprogramm verankert und entspricht einer Annäherung an den realen Unterstützungsbedarf von Kindern und Jugendlichen. Die Anhebung steht aber unter Budgetvorbehalt. Bislang kamen keine Anzeichen aus dem Ministerium, dass dieses Thema zeitnah angegangen wird.
Die Bürgerinitiative fordert daher, die Deckelung umgehend anzuheben. In einem Pressetext der Initiative heißt es:
Kinder und Schulen können nicht mehr bis zum Finanzausgleich 2028 warten: Wenn es um ihre Entwicklung, Teilhabe und Chancen auf Bildung geht, zählt jedes Jahr.
Denn: Ein Bildungssystem, das Ressourcen künstlich begrenzt, trägt nicht zur Chancengleichheit bei, sondern verschärft Ungleichheit und Druck – nicht nur im schulischen Alltag, sondern in der gesamten Lebensperspektive der betroffenen Kinder und Familien.
Weiters wird gefordert, dass die Unterstützungsleistungen von dem tatsächlichen individuellen Bedarf der Schüler:innen ausgehen und in enger Absprache mit diesen durch ein multiprofessionelles Team festzulegen sind.

In der Initiative wird auch konkret auf die negativen Folgen des Lehrer:innenmangels hingewiesen. So verursacht und verstärkt der Mangel an pädagogischem Personal für Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf folgende negative Entwicklungen: Anstieg von Mobbing und Aggression, Anstieg von Suspendierungen und mehr Kinder in der Psychiatrie.
Zudem sind immer mehr Kinder mit Sonderpädagogischen Förderbedarf gezwungen in Sonderschulen zu gehen, da ihre Bedürfnisse in den Regelschulen nicht gedeckt werden können. Es gibt die Vermutung, dass es aufgrund des Lehrkräftemangels häufiger zu einer Versorgung mit Dauermedikamenten kommt.
Die schulische Situation für Kinder mit Behinderungen und Sonderpädagogischem Förderbedarf sei so nicht mehr tragbar.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Diese Sammlung an Prothesen, Miedern und Krücken ist aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wo in der Zeit des Nationalsozialismus schreckliche Dinge …