Entwicklungszusammenarbeit: Barrierefreiheit als Ziel

Konsens der entwicklungspolitischen NGOs Österreichs

Globus
Globus von sommerhitz / CC BY 2.0

Soeben hat der Dachverband der österreichischen Hilfsorganisationen ein neues Konsenspapier „Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe“ veröffentlicht.

Die AG GLOBALE VERANTWORTUNG zeigt damit, dass Behinderung in der Arbeit der Nichtregierungsorganisationen ein wichtiges Thema ist.

Der Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung ist durch zahlreiche Untersuchungen und Berichte belegt. Menschen mit Behinderungen in einkommensschwachen Ländern leben oft in prekären Verhältnissen und sind meist vom Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt ausgeschlossen.

In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen selten berücksichtigt. Oft fehlt das Bewusstsein für die Barrieren, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind. Dies hat in der Praxis zur Folge, dass Menschen mit Behinderungen in der internationalen Hilfe weder mitgedacht noch einbezogen werden.

Angesichts dieser Herausforderungen schlossen sich 2010 österreichische Entwicklungsorganisationen und Behindertenverbände zu einer Arbeitsgruppe „Behinderung und Entwicklung“ zusammen, um sich gemeinsam mit dem Thema Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit auseinanderzusetzen.

Aktuell besteht die unter dem Dachverband angesiedelte Arbeitsgruppe aus 15 Organisationen, die gemeinsam das Konsenspapier erarbeitetet haben. Die Mitglieder sind: BIZEPS, Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich, Care, Career moves, Caritas, Diakonie Österreich, Doctors for Disabled, Hilfswerk Austria International, Jugend eine Welt, Licht für die Welt, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Österreichischer Gehörlosenbund, Rotes Kreuz, Universität Wien.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Hoffe BIZEPS „verzettelt“ sich nicht – mit einem „Arsch“ auf 10 Kirchtagen – da leidet entweder der „Arsch“ oder einige Kirchtage…

  • Wir sind thematisch breit aufgestellt und engagieren uns bei vielen Themen, aber keine Sorge: Österreich vernachlässigen wir deswegen nicht.

  • Was hat BIZEPS da verloren? Gibt es da in Österreich nicht genug zu tun? Wenn die ÖAR da mitmachen würde, könnte ich das ja verstehen… jedoch BIZEPS?