Überwindung von Barrieren: Rainer Zitelmanns Porträts von erfolgreichen Menschen mit Behinderung

Erfolgreiche Menschen mit Behinderung - ein Gespräch der inklusiven Redaktion Freak-Radio mit Rainer Zitelmann für den Podcast FreakCasters. Dieses Interview wurde am 21. Juni 2023 im Ö1 Inklusionspodcast ausgestrahlt.

„Wie viele berühmte Menschen mit Behinderung kennen Sie? Stephen Hawking, Ludwig van Beethoven, und wen noch? Doch es gibt eine Reihe von interessanten Persönlichkeiten, die ebenfalls eine Behinderung hatten oder haben …“, so fängt die neuesten Episode von Freak-Casters an.

Im Gespräch für den Podcast FreakCasters mit Sandra Knopp und Christoph Dirnbacher spricht Rainer Zitelmann über Erfolgsfaktoren und seine Recherche.

In seinem 2021 erschienenen Buch „Ich will: Was wir von erfolgreichen Menschen mit Behinderung lernen können“, porträtiert Rainer Zitelmann 20 berühmte Menschen mit Behinderung, sowohl international bekannte Persönlichkeiten wie Stephen Hawking und Ludwig van Beethoven, als auch weniger bekannte, wie die taubblinde US-amerikanische Buchautorin Helen Keller und den blinden Reisenden James Holman.

Ein Kapitel widmet sich auch Margarete Steiff, der Gründerin des berühmten Teddybären-Imperiums. Zitelmann, ein Autor mehrerer Motivationsbücher, wurde zu diesem Projekt inspiriert, als bei ihm selbst eine Augenerkrankung diagnostiziert wurde.

In einem Interview diskutiert er sowohl die Faktoren für Erfolg als auch den „Neidfaktor“, der sowohl erfolgreiche Menschen mit als auch ohne Behinderung begleitet. Das Buch ist im FinanzBuch Verlag erschienen.

Podcast FreakCasters

Weitere Folgen des Podcasts, in dem das Interview geführt wurde, finden Sie unter freakcasters.simplecast.com.

 

 

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3 Kommentare

  • Wenn Du eine Behinderung hast, dann strebe stets danach, ein Säulenheilige:r zu werden. Und wenn Du erkennst, dass Du weder Klavier spielen kannst, noch irgendeine Ahnung von Theoretischer Physik hast, dann blicke demütig und dankbar hinauf zu den bestehenden Säulenheiligen in Ihren Elfenbeintürmen. Verehre sie ein Leben lang und wage ja nicht, dieses System in Frage zu stellen.

    • Man muss Herrn Zitelmann hoch anrechnen, dass er sich nicht zu sehr in schwärmerischen Tagträumereien verliert. Auch der eBook-Preis ist dem Niveau angepasst. Die Geschichten bieten kurzweilige Unterhaltung, nicht mehr. Seine Interpretationen und Schlussfolgerungen sind teilweise haarsträubend. Bei Menschen mit Behinderung ist die Vernachlässigung der eigenen Körperpflege eine Fokusierung. Schreibt er natürlich nicht so deutlich, für knapp drei Euro liefert doch niemand Fakten. Dessen dürfte sich auch Herr Zitelmann bewusst gewesen sein. Zum Glück hat er für Zweifler unübersehbar an verschiedenen Stellen seinen Dr.Dr. anbringen lassen, weshalb ich mich am Ende trotz allem argumentativ geschlagen geben musste, natürlich sehr von diesem Buch profitiert habe usw. Kopiert bitte selbst die Lobhudelei aus Google fertig.

  • Die einfache und vielleicht gerade deswegen so grundfalsche Schlussfolgerung beim einfachen Leser: Wenn ein Mensch mit Behinderung so weit kommt, rede ich mich nur heraus.
    Leider bedient der Autor fleißig auch diese dumme Ansicht.
    Wer würde bitte sein durchschnittliches Leben mit Freunden, Frauen und Co gegen das von Beethoven mit gewiss viel distanzierter Hochachtung, jedoch offensichtlich wenig Freude eintauschen? Für wen überhaupt stellt beethovens Schwerhörigkeit einen Glücksfall dar? Für den Autor gewiss, der mit der Geschichte Geld verdient. Für Tätige in der Musikbranche und für Musikliebhaber. Ob das Beethoven auch als Glücksfall betrachtet, geht aus dem Buch nicht hervor.
    Oder gegen das des Vorwortverfassers, den in unseren Breitengraden als nicht Behinderten vielleicht kein Ruhm, aber eher auch kein allzu tragisches Leben erwartet hätte? Ich sicher nicht. Alternativ müsste man mir schon ein Leben in einem Drittweltland in Aussicht stellen, wo nur wenige ihren fünften Geburtstag erleben.
    Auf viele Menschen mit Behinderung hingegen wartet abseits des Erfolgs oft ein Abgrund oder jedenfalls wenig Erfreuliches. Demnach muss das Streben nach Erfolg und Anerkennung auch als Kompensationsversuch verstanden werden mit bescheidenem Erfolg.